FATALISMUS ist die Haltung anzunehmen, daß eine blinde Notwendigkeit allen Geschehens das Handeln bestimmt. “Man kann sowieso nichts tun, weil wir etwa gegen die menschlichen Triebe machtlos sind...”, ist die weitverbreitete moderne Variante des Fatalismus. Damit hängt dann die Lethargie zusammen, nichts oder zumindest nichts Zweckdienliches zu unternehmen. Natürlich, “wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist”, dann ist jeder Versuch, noch etwas zu machen, reichlich spät, aber sonst? Wer redet uns solchen Fatalismus eigentlich immer ein? Wer hat ein Interesse daran, wenn wir unser Schicksal nicht beizeiten in unsere eigenen Hände nehmen? Denn wer wirklich etwas will, der hat auch die Phantasie, geeignete Wege und Strategien zu finden, sich auch durchzusetzen. (Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)