FLIRT. Das unschuldige Spiel des FLIRTENS hat leider für viele Menschen den Beigeschmack des Anmachens bekommen, ist aber in Wirklichkeit etwas völlig anderes. Das Flirten ist nämlich überhaupt nicht zielgerichtet, es soll einfach die Sympathie zu einem Menschen zeigen, weil er reizvoll ist oder Qualitäten hat, die man schätzt. Miteinander flirten können Menschen jeden Alters. Die unschuldige Ziellosigkeit des Flirtens fällt am deutlichsten bei Kindern auf: So kann ein Kind etwa in der Straßenbahn durch Blicke oder auch durch Gesten und Worte einem Fremden zeigen, daß es ihn sympathisch findet. Häufige Formen des Flirtens sind: Anlachen, Necken, Komplimente machen, Bewunderung zum Ausdruck bringen. Flirten setzt Takt, Humor, Geist und Witz, aber auch Achtung vor dem anderen, also Verhaltenssicherheit, voraus.

Tragen wir dazu bei, daß das Flirten wieder jenen unschuldigen Charakter bekommt, der unser Leben so mit charmanter unschuldiger Erotik würzen kann. Wenn uns jemand anflirtet, freuen wir uns darüber und hüten uns davor, darin eine Initiative für ein Abenteuer zu sehen. Machen wir uns bewußt, wie sehr sich gerade ein Mädchen oder eine Frau im Grunde danach sehnt, mit einem Mann flirten zu können, ohne befürchten zu müssen, daß das ganze doch wieder "auf dasselbe" hinausläuft und daher wieder Abwehr erfordert oder mit einem schlechten Gewissen endet. (Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)