Frauenbild dieser Website

(Hinweis: Zum Frauenbild von Jesus siehe unter dem Stichwort Frau!)

 

Natürlich geht es in dieser Homepage um die Ehre, um die Emanzipation der Frau! Doch was ist das? Was kann darunter nicht alles verstanden werden? Was wurde und wird (hier und woanders) nicht alles darunter verstanden?

 

In Ägypten wie auch in vielen Gegenden Nordafrikas und Vorder- und Mittelasiens gilt es als schicklich und ehrenvoll, wenn eine Frau “beschnitten” ist (siehe Beschneidung) - nur Prostituierte sind unbeschnitten -, ja Unbeschnittenheit ist geradezu das Kennzeichen, dass eine Frau eine Prostituierte oder zumindest so etwas Ähnliches ist.

 

In vielen Ländern Afrikas und Asiens gilt es als schicklich und ehrenvoll, wenn Frauen trotz bisweilen schier unerträglicher Hitze mehr oder weniger verhüllt sind. Bei uns gilt es als schicklich, wenn sie sich zumindest “gewisser Körperteile” schämen und diese verhüllen, was sie sonst tut, scheint ziemlich gleichgültig. Nach mancher religiöser Vorstellung ist eine Frau erst dann wirklich “rein” und damit “hochstehend”, wenn sie mit der ganzen Sexualität überhaupt nichts zu tun hat.  Und etwas abgemildert ist eine Frau wenigstens dann noch einigermaßen anständig, wenn sie zumindest nicht zu erkennen gibt, dass sie Spaß am Sex hat. Und zahllos sind auch die Gegenden in dieser Welt, wo die ehrenhafte Frau an den häuslichen Herd gehört und vor allem ihre Intelligenz nur dazu benutzt, wie sie ihre Pflichten “richtig” und zur Zufriedenheit ihres Mannes oder auch “der Männer” erfüllt...

Ist also die Ehre, die Freiheit und die Emanzipation einer Frau eine Frage der Gewohnheit, der Tradition, der Kultur, der Mode? Kann letztlich darunter nicht alles verstanden werden? Schauen Sie sich doch einmal in dieser Website basisreligion an, wie Frauen im ISLAM, im Buddhismus (siehe auch das Referat einer buddhistischen Schülerin  "Die Frau im Buddhismus und im Christentum"), im Shintoismus, im Hinduismus gesehen wird, von einer Idee der Partnerschaft von Mann und Frau jedenfalls keine Spur, jedenfalls nicht ohne die entsprechenden westlichen Einflüsse!

 

Neben dem, was da offiziell in den verschiedenen Kulturen über Ehre und Würde, über Emanzipation und Akzeptiertheit von Frauen tatsächlich sehr unterschiedlich gedacht und gesagt wird, gibt es noch die offiziöse Meinungen an Theken oder sonst wo in Männerkreisen. Und die ähneln sich interessanterweise selbst in den unterschiedlichsten Kulturen sehr...

 

Möchte man dem glauben, was hier heute so geredet wird, ist das heutige Frauenbild allerdings auch bei uns nicht das einer Partnerin, sondern das einer Prostituierten - allerdings einer "für umsonst".

 

Ihr Widerspruch, lieber Kybernaut? Dann schauen Sie doch einmal in eine Seite, wie Frauen eingeschätzt werden, wie die ideale Frauen zu sein hätten, die es allerdings leider nicht gibt:  http://www.maennerseiten.de/frauentypen.htm und wie Frauen angemacht werden (den Text gibt es öfter im Internet): http://www.witze-server.de/Fun-Texte/Geschlechter/frauen-anmachen.htm. Wenn da nicht immer ein tiefe Verachtung dahinter steckt?

 

Und so viel unterscheidet sich das doch nicht, wenn man eine wirkliche Prostituierte haben will, der Unterschied ist, daß man manchmal etwas weiter reisen und ein paar Euro hinlegen muß: http://www.worldsexguide.org/riga.txt.html, doch die Frauen werden unter denselben Kriterien gesehen, ob sie appetitlich, schön und nett sind - hier interessiert also noch weniger, ob man sich vernünftig unterhalten kann.

 

Doch scheint es hier bisweilen doch manche Bedenken zu geben, denn "so direkt wollen wir das nun doch nicht sagen".

 

Irgendwie scheint da letztlich doch immer zu gelten, dass Frauen und natürlich auch Mädchen, die leicht zu haben sind, ja die sich geradezu an Männer heranmachen, zwar zunächst einmal gern gesehen sind, hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand aber als Schlampen, als Objekte, als eben doch nicht so toll und daher sehr oft mit den allerhässlichsten Worten abfällig gesehen werden. Irgendein Wunsch nach einer Frau, die wirklicher Partner und Gefährte ist, scheint da letztlich doch immer durchzuschimmern – und die Vorstellung, dass dieses Ideal letztlich nicht möglich ist, scheint Wehmut hervorzurufen...

Soviel ich sehe, ist es und wird es immer ein Kampf gegen Windmühlenflügel bleiben, hier in der Einstellung etwas zu ändern, dass sich eine Frau “benehmen” kann, wie sie will und dass selbst das schlampigste Verhalten als Selbsterfüllung positiv gesehen und nie abfällig beurteilt wird.

 

Also: Es scheint trotz allem ein Grundideal zu geben, das mehr oder weniger tief in unserem Inneren schlummert: Gefährtesein und Partnerschaft! Und Anliegen von basisreligion ist, daß dieses Ideal wieder in die Wirklichkeit umgesetzt wird!

 

Und wie es aussieht, dürfte diesem Ideal dann auch das Konzept des ursprünglichen jüdisch-christlichen Gedankenguts entsprechen: Mann und Frau sind nun einmal als Partner füreinander geschaffen. Und als ehrenhaft und emanzipiert gilt auch hier, inwieweit es der Frau gelingt, dieses Konzept zu erfüllen, wie sie falsche und für sie untaugliche Partner rechtzeitig erkennen und “aussieben” kann, ohne sie noch mit ihrer sexuellen Gunst oder sonst wie auszuzeichnen, wie es ihr gelingt, ihre Selbsterfüllung zu ihrem eigenen Wohle und zum Wohle ihrer Mitmenschen zu gestalten. Irgendwelche äußerlichen Signale, die den Eindruck vom Anstand der Frau erwecken sollen, sind dann nicht mehr erforderlich, ja, es können sogar die bisweilen als unmoralisch angesehenen Verhaltensweisen geradezu Kennzeichen sein, dass Frauen wirklich diesem inneren Ideal entsprechen. Es ist also keine Beschneidung, keine Verschleierung, kein Verstecken der Weiblichkeit, kein Heimchen am Herd mehr nötig, sondern Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, das auch deutlich gezeigt werden kann...schließlich ist sogar eine unbefangene Nacktheit möglich... (Ja, nach meinen Eindrücken wird selbst die allgemein anerkannt, zumindest wenn sie als Kennzeichen wirklicher Moral durchscheint!).

Doch wie auch keine Frau von Natur aus eine Schlampe ist, weiß auch keine Frau von alleine, wie sie dieses Ideal der höheren Harmonie verwirklichen kann. Dazu ist unsere Welt nun einmal zu kompliziert und auch zu undurchschaubar. Es ist also unbedingt eine angemessene Information notwendig. Und zur Umsetzung von alledem braucht die Frau nun einmal das ihr von der Natur mitgegebene Gehirn. (Natürlich ist die Frau in der Zahl ihrer Gehirnzellen dem Manne mindestens ebenbürtig, das Problem ist, ob sie auch in dem ihr nützlichen Sinn entsprechend aktiviert sind?)

Ein Vergleich: Was helfen einem Computer seine vielen Gigabites, wenn er nicht richtig programmiert ist? Und so gehört zur wirklichen Selbstverantwortung auch ein wirklicher Überblick und Durchblick in den Dingen, wo es um grundlegende Lebensfragen geht (so wie ein Generalstab nur sinnvolle Entscheidungen treffen kann, wenn ihm gutes Kartenmaterial und auch noch sonst gute Informationen zu Verfügung stehen). Das ”Für-voll-Nehmen” einer Frau oder eines Mädchens zeigt sich also, wenn man ihr oder ihm diese Informationen so zukommen läßt, daß sie auch begriffen werden. Und dafür setze ich mich ein.

(Ich halte die Mädchen und Frauen auch für viel moralischer als es bisweilen aussieht und sie es auch noch selbst meinen. Man muß nur genauer hinschauen. Was soll ich davon halten, wenn eine Schülerin lauthals die Meinung vertritt, daß auch für Frauen ein Leben ohne Abenteuer langweilig sei, wenn sie aber dann in einem anderen Zusammenhang sagt, daß homosexuelle Männer die besten Freunde seien? Nein, da ist kein Widerspruch, da kann man eben die Sehnsucht nach einem wirklichen Mann, der auch in Ordnung ist, heraushören. Testen wir solche ein Mädchen doch einmal, indem wir ihm den Eignungstest für diese Homepage vorlegen!)

 

Eigene Erfahrungen mit dem einen oder mit dem anderen Frauenbild:

 

Es kommt ja nie etwas einfach so, alles bahnt sich an. Wenn wir nur immer wüßten wie, wenn wir die Zusammenhänge kennten! Hier sei einmal von einigen Erfahrungen berichtet - mit den entsprechenden Kommentaren:

  1. Mit meiner (Adoptiv-)Tochter fahre ich durch Leipzig. An einer Haltestelle stehen drei oder vier schwarzgekleidete junge Frauen, ach ja, es ist gerade das Wave-and-Rave-Treffen.  Ein Mädchen – wir kommen „von hinten“ – hat sich eine Glatze rasiert und trägt eine absolut durchsichtige Bluse aus so einem Gaze-Material, eigentlich kann man nur an den Falten sehen, dass sie überhaupt etwas anhat. Und beim Vorbeifahren erkennt man in ihren Brustwarzen Piercing-Ringe. „Na ja,  eigentlich cool“, meine ich. Doch meine Tochter protestiert, dass das doch auch so eine Schlampe sei und ich könnte die doch heiraten und usw. Daraufhin ich: Vom Heiraten sei doch gar keine Rede. Und woher sie das mit der Schlampe wüsste, ob sie sich mit „der“ denn schon einmal unterhalten hätte. Immerhin hätte ich Schülerinnen in dem betreffenden Alter und ich wüsste, dass so etwas durchaus eine Protesthaltung sein könnte, die über die Moral des Mädchens gar nichts sage. Und ich hätte schließlich auch die Erfahrung, dass solche Mädchen oft die aufgewecktesten seien, die sehr gut mitmachten. Was wäre, wenn dieses Mädchen damit gegen die ganze verlogene Moral protestiert, wird denn den jungen Leuten doch immer Glauben gemacht, dass das Verhüllen des Körpers etwas mit Moral zu tun hat, doch die Wirklichkeit der Moral ist ja völlig anders. Und vielleicht hat dieses Mädchen durch bittere Erfahrungen am eigenen Leib diese Verlogenheit festgestellt, weil eben alles ganz anders gekommen ist. Und daher protestiert sie jetzt. Natürlich wüsste ich auch nicht den Hintergrund, doch das könnte ja genauso gut sein! Auf alle Fälle könnte ich mir vorstellen, dass man mit dem Mädchen diskutieren könnte – also positiv! (Ich erinnere mich an ein Interview mit einer Studentin in der Zeitung, die bei einem Faschingsball in Mainz alle Hüllen hatte fallen lassen. Auf die Frage des Reporters, warum sie das tat, schimpfte sie auf die „Scheißmoral“. Auch hier bleibt offen, wie die junge Frau zu ihrem Urteil kam. Sie kann damit „Moral überhaupt“ gemeint haben, aber auch „diese kaputte Moral“, die doch nichts hilft. Ich weiß es nicht...)
  2. Eine „Landsmännin“ meiner Tochter war bei uns in meiner Abwesenheit zu Besuch. Sie kam mit einer Ferienkarte der Bahn, eigentlich sehr positiv, dass sich ein – zugegeben hübsches - Mädchen so etwas kauft, um die ganzen Ferien nicht zu Hause herumzusitzen. (Dass das die einzige Fahrt in den ganzen Ferien war, erfuhr ich erst später.) Meine Tochter berichtete mir hinterher, dass das Mädchen bemängelt hätte, dass man unser Bad/Toilette nicht abschließen könnte, und dass unsere Duschkabine aus reinem Glas sei. Wir unterhielten uns darüber bei einem Gegenbesuch. Der Schlüssel war irgendwie woanders verwendet worden und er ist  ja auch wohl überflüssig, denn keiner ginge sowieso ohne Not ins Bad, wenn ein andrer drin sei. Na ja, aber die gläserne Kabine. Wenn man auf der Toilette sitze und es käme einer rein, dann könne man ja wenigstens nichts sehen, aber in der Dusche, nein, das sei doch unmöglich! (Sinnlos zu erklären, dass solche Kabinen die billigsten waren und doch voll und ganz ihren Sinn tun und auch noch schön aussehen.) – Mein Gott, Mädchen, von Ästhetik hast du auch keine Ahnung, das, was du bemängelst, kann ja zur Not Ästhetik sein, was du akzeptierst, nun gewiß nicht… Sinnlos, weiter mit dem Mädchen zu reden, sie versteht mich sowieso nicht.
  3. Eine Freundin aus einem anderen ostasiatischen Land meinte, dass sie nur den Mann heiraten würde, der ihr jeden Wunsch erfülle. O je, die will also sozusagen ihre Muschi meistbietend verkaufen! Was hat das Mädchen bloß für eine Vorstellung von Partnerschaft? Vermutlich keine. (Daß sie starke Kritik an meiner Tochter übt, weil die ihre eigene Kultur verraten und sich an Europa angepasst hätte, passt dazu. In Wirklichkeit hat diese Freundin Mädchen doch keine Ahnung, was versteht die unter „Anpassung an Europa“? Nur, wenn jemand nicht alles mitmacht, gleich aus welcher Richtung, und nachdenkt?) Ebenfalls sinnlos, weiter zu reden, auch dieses Mädchen würde mich nicht verstehen. Oder erst, wenn ich sie zumindest einige Zeit als Schülerin hätte...
  4. Wenn ich dagegen an die kleinen Mädchen von meinem Erstkommunionunterricht denke (siehe Kindererziehung) oder an die von der Fahrt mit den Frankfurter Kindern in den Bayrischen Wald und nach Österreich! Sch...-Kultur, die die Menschen und insbesondere die Mädchen so verpfuscht! Oder auch an das Mädchen, von dem ich zu Beginn meines Berichts von der Spanienreise 1995 mit den beiden Chinesen berichtet habe. Selten wie hier ist mir die Konditionierung der Mädchen so deutlich bewußt geworden und hat mich so wütend gemacht.

 

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)