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GANDHI-METHODE. Vom Führer der indischen Unabhängigkeitsbewegung Mahatma Gandhi, der sich - inspiriert von der altindischen Lehre des Ahimsa (des "Nichtverletzens"), der christlichen Bergpredigt und der Ideen L. N. Tolstois - offenbar auf allen Ebenen unseres Menschseins für die Gewaltlosigkeit einsetzte, wird berichtet, dass Studentinnen sich sozusagen die Türklinke in die Hand gegeben hätten, mit ihm eine Nacht nackt in einem großen Bett zu verbringen - als er schon ein alter Mann war. Das Besondere war, dass dies - bei der Hitze in Indien ohne nächtliche Abkühlung natürlich ohne jegliche Zudecke - ohne irgendwelchen Berührungen oder gar Zärtlichkeiten oder gar noch mehr stattfand: Einfach gewaltlos, praktisch, emanzipiert, auf der Suche nach Offenheit, Menschsein, Kameradschaftlichkeit, Frieden und Harmonie. Nach meinen Informationen ging es Gandhi dabei allerdings eher um das in Ostasien und besonders im Buddhismus von weisen alten Männern angestrebte Ziel, frei von Gefühlsregungen zu werden, und nicht, wie hier bei basisreligion, um bessere Entscheidungen beim Umgang mit dem anderen Geschlecht zu treffen oder um überhaupt frei zu werden von Herrschaftsansprüchen zwischen den Geschlechtern, also von allem, was irgendwie mit Geschlechterkampf zu tun hat. Da auch auf diese Weise durchaus Hormone "passieren" können und zwar phantastische, wird diese Methode von basisreligion vor allem auch als geeignete Methode des Miteinanderumgehens und Kennenlernens von Unverheirateten als Möglichkeit aufgezeigt und unter Enthaltsamkeit näher befürwortet - siehe hierzu auch Menschenkenntnis und Toreromethode und Vermeidung und Überwindung einer rosaroten Brille. Wer nämlich alles verteufelt, und also auch das eigentlich Unproblematische, der macht sich schließlich unglaubwürdig und erreicht am Schluss nur das Gegenteil von dem, was er eigentlich wollte! Auf alle Fälle ging es Gandhi auf keinen Fall darum, sich als "alter Knacker" an jungen Weibern aufzugeilen. Mit Nacktpartys hat das absolut nichts zu tun, im Gegenteil. Und wer ihm dies hartnäckig unterstellt, der muss sich gefallen lassen, dass er offensichtlich von sich auf andere schließt. Man kann schließlich alles irgendwo negativ sehen. Was aber geschieht denn hier wirklich, wo ist das Problem? Kann ein solches Verfahren denn nicht auch als Aufarbeitung gesehen werden, also mit der Problematik, dass wir mit der Nacktheit nicht unkompliziert und unschuldig umgehen können, endlich einmal positiv fertig zu werden? Wie sonst sollen wir denn wieder zu einer vernünftigen und ehrlichen Moral zurückkehren, wenn nicht so? Weist eine grundsätzlich negative Einstellung nicht auf "Neid der Besitzlosen" (siehe auch Potenzneid) und vor allem auch auf eigene Verklemmtheit und gar Leibfeindlichkeit hin? Wo passiert hierbei denn etwas wirklich Anrüchiges und Zerstörerisches? Die wirklichen "Bösen", die oft auch noch gehörige Moralapostel waren wie Stalin, trieben doch etwas ganz anderes! Der Vorteil dieser Methode ist vor allem, dass zur Einfädelung und Vorbereitung solcher völlig gewaltfreier "Begegnungen" ohne jegliches Besitzdenken viel echte Moral und Herzensreligion, viel Intelligenz, Geschicklichkeit, Nüchternheit, Zielstrebigkeit, Offenheit und vor allem Menschenkenntnis und Selbstbewusstsein gehören, alles Eigenschaften, die für eine wirkliche Aufgeklärtheit bis hin zur gelingenden Partnerschaft von Mann und Frau unabdingbar sind. Don Juans mit ihrem Überrumpelungen haben hier keine Chance! Und vermutlich hat dieser Gandhi mit seinem Tun also nur etwas praktiziert, was eigentlich völlig normal sein sollte, was jedoch wegen der üblichen Verklemmtheit (oder eben Leibfeindlichkeit) im allgemeinen unmöglich ist; man denkt noch nicht einmal darüber nach. Und wie das mit so einer Sache der Selbstdisziplin ist: So ein Mann kann wirklich fürsorglicher Vater für alle sein (und nicht nur Möchtegern-Vater wie Mao oder Stalin...)! Vermutlich müssen wir die Methode Gandhis auch
noch im politischen und religiösen
Umfeld sehen: Diese Lebensweise war gelebte
Religionskritik, so wollte er sich eben lösen von dem
Macht- und
Unterdrückungssystem seiner hinduistischen Religion, wie etwa die oberen
Schichten mit den unteren umgehen, siehe Hinduismus und Kastensystem.
Denn
auch dort machte und macht man eben normalerweise etwas anderes mit den Frauen! Er suchte einen
Weg, Frauen wie gleichberechtigte und gleichwertige Menschen zu behandeln ohne
auch nur den Anflug einer Ausbeutung. Nun, ich meine, das ist ihm gelungen und
das könnte für uns Vorbild sein! (Doch nicht mit
zweierlei Maß messen, siehe was bei uns passiert, unter
Recht der ersten Nacht!) Allerdings:
Ich habe über das alles kaum etwas Schriftliches gefunden, was ja auch
verständlich ist. Und so weiß ich nicht, ob bei dem, was da zwischen
Gandhi und den Studentinnen passierte, nicht doch so etwas wie Kuscheln mit im Spiel war. Na, wenn schon, schließlich wäre das ja ein Eingehen auf die weibliche Sexualität! Warum wir nie über so etwas hören, obwohl Gandhi doch sonst immer als ein Vorbild für die Jugend hingestellt wird wird.
Wir
sollten uns an dieser Stelle einmal uns auf ein Gedankenspiel einlassen: Von
Gandhi haben wir gewiss alle schon gehört, wir haben vielleicht auch im
Politik- oder Religionsunterricht "diesen" berühmten Film über sein
Leben gesehen mit seinem "Salzmarsch". Doch über die "besondere Art" der Gewaltlosigkeit
Gandhis wie in diesem Stichwort haben wir allerdings noch nie gehört...
Dabei dürfte doch gerade die für junge Leute von größerer Bedeutung sein als
das gewaltlose Aufbegehren Gandhis gegen die Engländer! Woran mag das liegen,
warum wird gerade das für uns heute noch Interessante nicht erzählt? Haben etwa die Menschen, die das Wissen um
Gandhi weiter geben, da irgendwo ihre Leichen im Keller,
sind sie also in Wirklichkeit doch nicht so gewaltlos? Und noch ein Gedankenspiel: Was erfahren wir eigentlich aus dem Privatleben Jesuin der Bibel? Wir hören von seiner Gewaltlosigkeit, von seiner Freundschaft mit Frauen, von seiner Sündenfreiheit... Näheres erfahren wir nicht, und schließlich wird er ja als normaler Mann auch Sexualität gehabt haben, wie mag er die als Junggeselle gelebt haben? Wird da auch so "etwas" vertuscht, so wie bei Gandhi? Wenn er ja herumgehurt hätte, und unter seinen Freundinnen waren ja auch Prostituierte, die Gelegenheit hätte er also gehabt, dann wäre jedoch gewiss nicht immer wieder auf seine Sündenfreiheit hingewiesen worden und er hätte wohl auch nicht so mit heiligem Zorn auf die Heuchler und Pharisäer geschimpft... Er wusste offensichtlich, daß es auch anders ging, als was diese Leute machten, und woher denn sonst, wenn nicht aus eigener Erfahrung? Hatte er also so wie Gandhi gelebt - auch und gerade im Privaten? Das würde einiges erklären. Siehe auch Jesus und die Sexualität. Und noch etwas zum Thema Gut und Böse. Wenn also das bisherige Verfahren der Tabuisierung von allem Nackten sich als böse entpuppt, weil man dadurch im Endeffekt doch nicht vor dem Reinfallen bewahrt bleibt, dann ist doch das Gegenteil, also das Verfahren Gandhis, das Gute? Daran müssen sich viele wohl erst einmal gewöhnen! Und ein Kommentar aus der Erfahrung des Verfassers der Website. Klar besteht auch hier einige Erfahrung, sonst könnte jemand das ja alles nicht so schreiben? Es geht ja auch oft nach dem Verfahren des weiblichen Teils: "Ich habe da keine Probleme, wenn du Probleme hast, ist das doch dein Problem...". Aber wir wurden auch von anderen Reisenden gefragt, denen wir von der Gandhi-Methode vorschwärmten, wozu das ganze, ist das nicht ein unnatürlicher Krampf? Und wozu muss denn das mit der Nacktheit sein? Antwort: Mitnichten vor allem auf einer großen Reise, etwa auf einer fünfwöchigen - eher alternativen - Reise durch Südostasien (so im Winter 2006). Natürlich hat man ja dasselbe Zimmer, natürlich hat man wenig Gepäck und muss also immer etwas waschen, natürlich ist es sehr heiß. Und die Gandhi-Methode ist da sozusagen das äußerste, wie man sich noch partnerschaftlich miteinander verhält. Und wenn das klappt, dann klappt alles andere auch, dann ist da einfach das Vertrauen zueinander das und es gibt es kein Sich-interessant-Machen durch knappe Bekleidung, keine Reizwäscheproblematik, keine Missverständnisse ("was meint der bzw. die nun wieder?"), keinen Anlass für Wäschefetischismus, wenn nämlich die Damen-Höschen usw. auf der Leine hängen, keine Problematik durch die Nähe zueinander - oder jedenfalls viel weniger - beziehungsweise alles ist leichter lösbar. Und jeder fühlt sich wirklich frei und gut aufgehoben bei dem anderen! Also ich finde - es geht gar nicht anders - Dank sei Gandhi! Und hierzu ein kurzer Mailwechsel vom April 2005:
Manuel: Ich bin ja eher beeindruckt, dass man das so wie du machen kann,
wenngleich ich nicht glaube, dass Jeder dazu fähig ist.
Aus der Antwort von basisreligion: Iich kenne die Geschichte mit
dem Restaurant etwas anders von einem berühmten Schriftsteller (ich habe
vergessen welcher): Auf den Bahnhof zu gehen, Fahrkarte zu kaufen und nicht
einzusteigen. Sie passt aber nicht ganz. Ich wandere ja auch durch die Berge,
ohne sie gleich zu kaufen. Oder ich gehe in die Oper, ohne das Opernhaus zu
kaufen. Basisreligion: Aber nicht, wenn sie genau und sicher wissen, was der Mann will! Die Frauen, die inzwischen auf mich zukommen, kennen mich in erster Linie über meine Website. Und da ist doch von vornherein alles klar!
Manuel: Du meinst also, ich betrachte Frauen als Sache?
Basisreligion: Mir ist manches bei den Frauen sowieso nicht ganz
klar, sind sie nun glücklich mit ihrer Offenheit im Zusammenhang Doch Achtung zum Thema des Stichworts: Es gibt auch Schlafvergewaltiger! In der Sonntags-FAZ (Frankfurter Allgemeine) vom 26.05.2002 stand ein langer Artikel über die so genannten "Schlafvergewaltiger", daß es also Männer gibt, die im Schlaf ihre Frau vergewaltigen und nachher von nichts wissen. Solche merkwürdigen Menschen gibt es zwar sehr selten, doch immerhin, es gibt sie - und schließlich gibt es auch "Trittbrettfahrer", die zwar genau wissen, was sie tun, doch hinterher einfach - etwa vor Gericht - behaupten, daß sie nichts wüßten. Immerhin sind Frauen, die die "Gandhi-Methode" praktizieren wollen, ja hier gefährdet - sie müssen sich also schon "auf solche Nächte" vernünftig vorbereiten. Wenn wir nun davon ausgehen, daß jemand im Traum nur das macht, was auch sonst in ihm steckt, könnte etwa die Fähigkeit zu unbefangener Nacktheit ein Hinweis sein, daß dieser "jemand" sich während einer gemeinsamen Nacht eben nicht als Schlafvergewaltiger - ganz gleich ob echter oder Trittbrettfahrer - entpuppt. Siehe auch Vergewaltigung! Siehe auch den Beitrag in der WELT vom 21. Dezember 2005: Schlafwandler haftet nicht für Vergewaltigung - Gericht spricht 22jährigen Briten frei, weil er bei der Tat fest schlief und deshalb unzurechnungsfähig war.
Deutlich wird aus dem Bericht, dass
von einer "vernünftigen Vorbereitung" der "Begegnung" - etwa wie oben
vorgeschlagen - keine Rede sein kann: Schauen Sie mal in das Stichwort Weihnachten in Japan, ob das nicht eine Anregung bietet, es eben anders zu machen als dort? (Anmerkung: Ich habe das von Gandhi nicht selbst gelesen, doch ein Kollege erzählte mir davon, dass er es in einer Biografie gelesen hätte - wer Genaueres weiß, den bitte ich um Information und vor allem um eine Quellenangabe! Ich meine, dass dieses Verfahren durchaus auch auf uns übertragbar ist, nur man muss mit der Information darüber schon frühzeitig anfangen, schließlich haben junge unschuldige Menschen, für die diese Methode infrage kommt, auch den Vorteil, dass sie noch keine ausgesprochen zielgerichteten Triebe haben... Und noch etwas: Wer Probleme hat, über die Sexualität Jesu nachzudenken, der möge die Grundthese dieser Website von der Ambivalenz der Sexualität berücksichtigen, dass Sexualität an sich weder gut noch böse ist <siehe Dualismus>, ihre Wertigkeit ist vielmehr eine Frage von Gebrauch und Mißbrauch. Und solange Jesus auf Seiten des "Gebrauchs" steht - wo sind die Probleme bitteschön? Doch vermutlich nur beim Frager, die meisten Menschen schließen nun einmal von sich auf andere - mit ihrer offensichtlich negativen Einstellung?) Zum Thema "Gandhi und die Sexualität" siehe auch den Bericht in der WELT vom 22. Oktober 2004: "Gandhi und die Schülerin" - vollständige Url. des Artikels: http://www.welt.de/data/2004/10/22/349577.html. Anzumerken ist, dass in dem Beitrag der WELT zwar nichts über die Beziehungen zu Studentinnen erwähnt wird, dass Gandhis Verhalten mit ihnen jedoch durchaus plausibel ist. "Das Haus der schlafenden Schönen" mit Vadim Glowna In diesem Film wird die Geschichte eines 70-jährigen Mannes erzählt, der nach dem Unfalltod seiner Frau und seiner Tochter Trost in einem Etablissement sucht, in dem sich greise Herren zu schlafenden jungen Frauen betten können. Die Vorlage zu diesem Buch stammt von dem japanischen Literaturnobelpreisträger Yasunari Kawabata. In Berlin-Mitte soll es in den 20erJahren tatsächlich so ein Etablissement der schlafenden Schönen gegeben haben. Dieses Etablissement war nur einem ganz kleinen Kreis betuchter Herren über 80 zugänglich. Männern, bei denen man sicher war, dass den Mädchen nichts passierte. Die Frauen waren keine Prostituierte. Sie haben sich narkotisieren lassen, dafür haben sie Geld bekommen. Die einzige Handlung des Hauptdarstellers des Films ist, die Frauen wachzurütteln...(Zitate aus dem Interview in der WELT vom 25. September 2006 mit Vadim Glowna) Kommentar von basisreligion: Bei Gandhi - und mehr noch im Konzept basisreligion - geht es weiß Gott um etwas anderes! Hier stehen nicht willenlose narkotisierte attraktive Frauen im Vordergrund, sondern es geht um einen geistigen Austausch - und die äußere Nacktheit bei gleichzeitiger Prinzipientreue ist eben die Basis für die innere Öffnung, frei von jeglicher Begier, frei von Geschlechterkampf, frei von gegenseitigen Unterstellungen und irgendwelchen Ansprüchen und Besitzdenken.
(Wörterbuch von
basisreligion und basisdrama)
Computer-Übersetzung des Buchs
SELF-CONFIDENCE AND FUN
WITH A HIGH MORALITY
ins Englische unter
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