Die INFORMATION (von lat. "Auskunft", "Benachrichtigung", "Nachricht", "Mitteilung", "Belehrung") ist die wichtigste Quelle menschlicher Erkenntnis und Grundlage jeglichen menschlichen Denkens und Handelns.

Durch Informationen seit frühester Kindheit, ob von Eltern oder von Spielkameraden, von Schule oder von Kirche, vom Fernsehen oder aus Büchern oder sonst woher bildet sich in unserem Gehirn ein so genanntes inneres Modell der Außenwelt, an dem wir uns mit unseren Handlungen orientieren.

Wir benutzen dabei unser inneres Modell etwa in derselben Weise wie ein Generalstab seine Landkarte benutzt, bevor er die Schlacht in der Wirklichkeit beginnt: Wir spielen unsere Handlungen erst einmal sozusagen am virtuellen Modell auf dem Trockenen durch, um durch dieses geistige Spiel von Versuch und Irrtum schließlich eine Strategie zu entwickeln, mit der wir dann hinterher in der Wirklichkeit bestehen können. Ob nun das gelingt, hängt zu einem großen Teil davon ab, wie gut, also wie stimmig, unser Modell vorher war, wie stimmig also auch die Informationen waren, die es gebildet hatten.

Richtige Informationen führen zu einem richtigen Modell der Wirklichkeit (siehe auch Realitätsbewußtsein), falsche oder unvollständige Informationen führen zu einem falschen Bild der Lage und können sich ungünstigenfalls verheerend auswirken, wenn es zu einer entsprechenden (Kampf-)Handlung in der Praxis kommt. Ohne Information oder mit falscher Information tappen wir sozusagen im Dunkeln und sind unfähig, rechte und angemessene Entscheidungen zu treffen. Und auch das gilt nicht nur für den Generalstab mit seinem Kartenzimmer, sondern für alle Bereiche des menschlichen Lebens überhaupt, für die Bereiche des Berufslebens genauso wie für unser Privatleben, für eine richtige Lebensführung im Bereich der körperlichen Gesundheit genauso wie im Bereich der seelischen Gesundheit. Ohne rechte Information sind wir einfach aufgeschmissen!

Ein modernes Bild des Menschen finden Sie unter Kybernetik!

Um diese Informationen nun aufzunehmen, zu verarbeiten und für unser Leben wirksam werden zu lassen, sind wir Menschen von der Natur (oder auch von Gott, wenn man so will) mit einem in der ganzen übrigen Natur einzigartigen Gehirn ausgestattet.

Und dieses Gehirn möchte natürlich nun auch benutzt werden, es möchte arbeiten, es möchte nicht einfach nur ausführen, was ihm eingetrichtert wurde, sondern es möchte Entscheidungen - zumindest zunächst einmal - im Sinn eines durchaus gesunden Egoismus treffen und in die Wirklichkeit umsetzen.

Aufgabe einer für den Menschen sinnvollen Erziehung wäre es nun, daß ihm Informationen vermittelt werden, die zu einem brauchbaren inneren Bild der Wirklichkeit führen oder die ein möglicherweise falsches Bild ergänzen oder richtig stellen - alles andere ist Manipulation.

Und eine Information hier ist etwas ganz anderes, als wenn einem Menschen Ratschläge oder gar Verbote im Zusammenhang mit Entscheidungen gegeben werden, ohne daß ein entsprechendes stimmiges Realitätsbewußtsein vorhanden ist. Solche Ratschläge stehen nämlich eher im Zusammenhang mit einem über-ich-gesteuerten Gewissen und damit mit  Ängsten und werden nämlich nie so recht verstanden und behindern realitätsgerechtes Handeln und erreichen daher oft das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war! Die Folge einer sinnvollen Information ist dagegen eine konkrete Furcht, die uns Menschen sowohl pfiffiger als auch geschickter, phantasievoller und fähiger macht, die für ihn wirklich nachteiligen Dinge zu erkennen und in irgendeiner Weise zu meistern (das kann auch heißen, ihnen auszuweichen!).

(Jeder hat gewiß genügend Beispiele parat, wie er eine gute Information von etwas hatte, und in einer konkreten Situation einer Handlung nach dieser Information den Vorzug gab, obwohl er normalerweise anders gehandelt hätte. Ich selbst erinnere mich an eine Begebenheit auf meiner ersten Sizilienfahrt:

Längst vor dieser Fahrt hatte ich während meiner Schulzeit den Roman Stiller von Max Frisch gelesen. Irgendwie war mir in meinem Gedächtnis nun eine Episode aus diesem Roman haften geblieben, wie nämlich die Titelfigur dieses Werks mit der Bahn nach Genua gefahren und dort auf eine dummdreiste kleine Betrügerei hereingefallen war. Und zwar wurde Stiller auf dem Bahnhof von einem angeblich englischen Matrosen angesprochen, der angeblich nur englisch konnte und ihn bat, ihm bei der Suche des britischen Konsulats und schließlich eines guten Schneiders behilflich zu sein. Er wolle nämlich einen hochwertigen Anzugsstoff verkaufen, den er aus Schottland geschmuggelt habe, wo so etwas im Gegensatz zu Italien (damals!) sehr günstig zu kaufen sei. Wie durch Zufall mischte sich ein Italiener, der in der Nähe stand, in das Gespräch ein, der allerdings auf die Übersetzungshilfe von Stiller angewiesen war, weil er angeblich außer italienisch nur deutsch sprach. Dieser Italiener gab recht bald vor, selbst Schneider zu sein, begutachtete den Stoff und wollte den Stoff für (soviel ich mich erinnere) umgerechnet 300 Mark kaufen, leider habe er allerdings kein Geld dabei. Da es der Matrose wegen der bevorstehenden Weiterfahrt seines Schiffs sehr eilig hatte, erklärte er sich mit etwa 200 DM zufrieden und bat Stiller, ihm dies vorzustrecken, er bekäme sozusagen als Pfand dafür den Stoff und könne anschließend mit dem italienischen "Schneider" zu dessen Haus gehen, wo er dann schließlich die 300 DM für den Stoff erhielte. Und unser Stiller ließ sich nun auf diesen Handel ein, der ihm außer der Gefälligkeit noch als gutes Geschäft erschien, gab dem Matrosen das Geld und begleitete den angeblichen Schneider und wartete vor dessen angeblichem Haus, während dieser das Geld zu holen versprach. Jedenfalls wartete er lange und vergeblich - der Eingang in das Haus entpuppte sich als Durchgang auf eine andere Straße - und bei einem Gebrauchtwarenhändler stellte es sich heraus, daß der Stoff kaum 20 DM wert war und daß er folglich von zwei zusammenarbeitenden kleinen Gaunern um sein Geld betrogen war...

Als ich nun während meiner Studienzeit einige Jahre später nach Sizilien fuhr und in Catania aus dem Zug ausstieg, um den Ätna zu besteigen, sprach mich ein Herr auf Englisch an, der sich als englischer Matrose vorstellte und mich bat, ihm bei der Suche nach dem britischen Konsulat behilflich zu sein, wo er sich nach einem guten Schneider erkundigen wolle, dem er einen aus England geschmuggelten Stoff verkaufen wolle.

Was soll ich noch weiter berichten? Zumal auch noch gleich ein Italiener hinzukam und mich um Vermittlungshilfe bat, erinnerte ich mich sofort an das, was ich da einmal gelesen hatte, und so machte ich mich mit allerhand Ausreden möglichst schnell aus dem Staub, nicht zuletzt, um nicht noch in Anwesenheit der beiden loszulachen.

Eine Gefahr, mich da auf etwas einzulassen, bestand in keinem Moment, denn ich kannte ja die Geschichte genau! Ich hatte hinreichend genaue Informationen über einen Tathergang, die mich erahnen ließen, wie ich reinfallen würde, wenn ich mich die beiden Typen einließ.

Und diese Informationen waren eben nicht mit noch so gut gemeinten Ratschlägen zu vergleichen, wie etwa, daß alle Sizilianer sowieso Mafiosi sind (so ein Quatsch!) und mich also von keinem ansprechen zu lassen oder gar mit ihnen mitzugehen. Hier hatte ich einen kompletten Durchblick (auch Überblick) oder das besondere Insiderwissen, das mich mir eigene Ratschläge geben und der mich sogar gegen die Versuchung, ein Abenteuer zu erleben (siehe Grenzerfahrungen), immun werden ließ.)

Und nur aus einem zutreffenden inneren Modell der Außenwelt (oder auch Überblick) heraus werden Menschen entweder aus sich selbst heraus grundsätzliche Regeln konstruieren oder andere Menschen um Ratschläge bitten, die sie dann auch auf andere Situationen anwenden. Doch wo waren denn in unserem eigenen Leben oft die wirklich brauchbaren Informationen?

Warum sollte nun die Wirkung von konkreter Information auf unser Handeln in den Bereichen, wo es um ganz andere Werte als um ein paar Mark geht, also im Bereich von Liebe und Glück, anders sein? Wenn wir solche Fähigkeit zur Intelligenz leugnen und behaupten, hier sei der Mensch letztlich hilflos seiner Natur ausgeliefert, schließen wir hier nicht von uns auf andere und können es möglicherweise nicht ertragen, daß andere klüger handeln und damit auch zu anderen Ergebnissen gelangen könnten als wir selbst (siehe Projektion)?

Vielleicht fällt uns das Eingeständnis eigenen Fehlverhaltens leichter, wenn wir die Schuld dafür nicht bei uns suchen, sondern in dem Informationsmangel, unter dem wir selbst zu leiden hatten und den wir im Grunde ja doch nie selbst so richtig zu verantworten haben. Rufen wir uns doch in unser Gedächtnis, mit welchen (Fehl- )Informationen unser persönliches inneres Modell der Wirklichkeit von Kindheit an geradezu überfüttert wurde und welche (richtigen) Informationen uns einmal vorenthalten wurden: Es geht hier nicht mehr (nur) um den heiligen Nikolaus oder um den Klapperstorch, um die Märchen oder um den Osterhasen, sondern um die Glaubwürdigkeit von allem schlechthin, was mit unserer leib-seelischen Entwicklung zusammenhängt.

Niemand wird wohl abstreiten, daß die wirklich bedeutenden Dinge des Lebens da auch uns gegenüber immer noch so sehr mit Tabus befrachtet wurden, als wir jung waren, daß ein wirklich stimmiges Abbild der Wirklichkeit doch nicht so recht möglich war. Besonders dort, wo es um den Themenkreis der Einheit von Leib und Seele ging, um die Ambivalenz (Doppelwertigkeit) des Sexuellen und um die Chancen, auf gleichzeitig Harmloses wie Spannendes und Informatives wie auf eine bewußte und aktive Enthaltsamkeit (wie etwa eine Phase der Ästhetik) auszuweichen, waren wir angeblich immer entweder zu jung, zu dumm, zu zart, zu unschuldig oder auch zu unreif.

Dafür wurde uns ausgerechnet für den seelischen Bereich von Anfang an ein völlig falsches Bild der Wirklichkeit eingetrichtert: Ob es sich um das Bild durch die Kirche von Gott handelte mit dem immer noch typischen Glauben an einen unglaubwürdigen Jesus mit Wundern und Leben nach dem Tod (siehe Kerygma), ob es um die Hinführung zu falschen Lebenskonzepten mit untauglichem Weiblichkeits- und Männlichkeits-Bild ging, ob es sich um Unterlassung der Information über wichtigste natürliche Mechanismen handelte, auf die Wirklichkeit zutreffend war dieses Bild keineswegs! Und ist das alles heute soviel anders?

Von besonderer Wichtigkeit sind die sogenannten Primärinformationen, also die ersten Informationen, die ein Mensch über eine bestimmte Sache erhält - und wer die geben kann, der hat ungeheure Chancen! Allerdings müssen sie auch stimmen, ansonsten ist der Fall umso tiefer.

Diese Informationen sitzen besonders fest und bestimmen sozusagen alle weitere Informationen über eine Sache. Denn es ist nicht so, daß alle Informationen gleichrangig auf einen Menschen einwirken, sondern erste Informationen bauen dasjenige innere Modell auf, das durch weitere Informationen immer nur bestätigt und verstärkt wird (siehe auch Vorurteil). Ist dieses Modell dann erst einmal vorhanden, wird es sich auch hartnäckig halten. Etwaige gegenteilige Informationen schwächen nun dieses erste Modell üblicherweise nicht nur nicht ab oder stellen es gar in Frage, sondern werden abgewiesen oder bestätigen sogar noch die einmal gebildeten Auffassungen. Wenn jemand beispielsweise etwas gegen Juden hat, weil die angeblich immer dem Geld hinterher sind, wird er sich auch nicht von dieser Meinung abbringen lassen, selbst wenn er hört, daß ein Jude etwa noch so viel für die Menschlichkeit oder für die Kultur tut. Das wird dann so hingebogen, daß er das eben bloß tut, um von seiner Geldgier abzulenken oder Werbung für sein Unternehmen zu machen, um letztlich noch mehr Geld zu gewinnen usw. Unser "Jemand" hat nun einmal eine Einstellung, daß die Juden hinter dem Geld her sind und er wird diese Einstellung überall bestätigt finden, egal was die Juden tun, sie haben bei ihm keine Chance! Wir müssen uns also bewusst machen, daß jede Information ein Filter für die nächste ist, daß also eine neue Information von einem Menschen stets unter dem Gesichtspunkt einer früheren gesehen wird.

Hat ein Mensch erst einmal einen positiven Eindruck oder gar positive Erfahrungen mit dem Zusammenspiel von Information und Wirklichkeit, können wir damit rechnen, daß er sich von sich aus weiter um Informationen kümmern und sie verarbeiten wird - wir müssen ihn (und uns) also keinesfalls mit möglichst vielen weiteren konkreten Fallbeispielen langweilen.

Bei den Fragen unseres Glaubens oder unserer Moral ist das alles nicht viel anders. Auch hier werden durch erste Informationen Modelle oder Denkschemata aufgebaut, und es ist später nur zu oft unmöglich, wesentliche Korrekturen vorzunehmen. Wenn unser Christentum also erst einmal mit einem Glauben an Wunder oder an ein Leben nach dem Tod in Beziehung gesetzt oder wenn Moral mit Leibfeindlichkeit (also durchaus mit Scham und mit Sitte und Anstand) in die falsche Richtung gelenkt ist, so sind diese Verknüpfungen sozusagen untrennbar verbunden. Die sogenannten Gefühlsentscheidungen mit der rosaroten Brille sind dann nur so etwas wie ein Offenbarungseid für die Qualität der Erziehung: War es eine zu wirklicher Moral oder lediglich eine zu Sitte und Anstand? Wir sollten uns auch nicht täuchen, daß unser Instinkt hier oft nur einspringt, weil wir es einfach nicht besser wissen - und uns gerade in den wichtigsten Dingen regelrecht narrt und fehlleitet. Unser Gehirn gehört einfach dazu! Und je nachdem wird im Zweifelsfall dann einmal der ganze Glaube oder die ganze Moral eher als komplett unsinnig empfunden und abgelehnt und zumindest für die wichtigsten Dinge des Lebens als nicht zuständig gesehen als korrigiert. Und diejenigen, die solchen Glauben vermittelt haben, wundern sich dann auch noch über ihre fehlende Glaubwürdigkeit und die Nutzlosigkeit ihrer Ratschläge, wenn sie später noch einmal in wichtigen Dingen bei den jungen Menschen ankommen wollen.

Typische Rationalisierungen ("Ausreden") auf Seiten der Erzieher verhindern gerade hier immer wieder Einsichten und Ansätze, junge Menschen mit denjenigen Informationen zu versorgen, die das Gelingen der wichtigsten zwischenmenschlichen Beziehungen betreffen, also die Fragen zur Einheit von Leib und Seele, und da besonders die der Harmonie von Mann und Frau.

Lieber werden je nach Modeauffassung junge Menschen mit ständig wechselnden Tricksereien beeinflußt: Einmal wird mit Tabus und Ängsten gearbeitet, da darf gerade über alle heißen Eisen überhaupt nicht geredet oder gedacht werden, man hat sich einfach "so oder so" zu verhalten. Dann wird nur über die biologische Seite der heißen Eisen geredet (siehe Aufklärung), während die seelischen Aspekte zu oberflächlich und zu allgemein gestreift oder gar ganz weggelassen werden. Es ist unglaublich aber wahr, wie solche Rationalisierer im Brustton der Überzeugung auch noch meinen, daß sie alles getan hätten, was möglich ist und daß es also nicht ihre Schuld ist, wenn die jungen Leute anders handeln. Sie hatten eben nicht alles getan!

Ein andermal wird ein religiöser Glaube an Unglaublichkeiten (siehe Irrationalität und vor allem auch <über-ich-gesteuertes> Gewissen) anerzogen, der - natürlich nur aus einer Art "Ängsten" heraus, woher den sonst - eine moralfördernde Wirkung haben soll. Als ob die Zusammenhänge von Glaube und Moral nicht bekannt wären oder zumindest erahnt werden könnten! Und dann wieder soll eine besonders harmonische Eltern-Kind-Beziehung in den ersten drei Lebensjahren den jungen Menschen sozusagen immun gegen spätere Verirrungen im Hinblick auf sein Lebensglück machen (siehe Tiefenpsychologie). Eine sachliche Information mit anschließender geistiger Auseinandersetzung findet jedoch kaum statt. Dabei kann solche Auseinandersetzung selbst durch beste frühkindliche Fürsorge und ein noch so wunderbares Gottesbild nie und nimmer ersetzt werden, doch es muß immer noch als höhere Gnade angesehen werden, die entsprechenden Informationen zu erhalten - und vor allem auch rechtzeitig (siehe Kairos)! Manchmal scheint es, daß da zwischen Jung und Alt ein ständiger Kampf herrscht: Informationsverweigerung von Seiten der Alten und Informationshunger von Seiten der Jungen. Es tut natürlich weh, Informationen weiterzugeben, die man selbst nicht hatte, als man sie gebraucht hätte.

Der Vorwand, daß der Mensch zu den wichtigsten Erkenntnissen des Lebens nicht durch Information, sondern nur durch Erfahrung gelangen kann, kann nur als Eingeständnis für die  Dummheit dessen, der so etwas sagt, angesehen werden, punktum basta: Bei ihm war es ofensichtlich so - derjenige schließt nämlich ganz offensichtlich von sich auf andere.

Wirklichkeitsnahe Information ist die Grundbedingung jeder Emanzipation, sie befreit den Menschen und ist durch nichts zu ersetzen. Und sollte es tatsächlich Menschen geben, die vor sich hinleben wollen und kein Interesse an besserer Information haben, so gibt es doch immer auch welche in jeder Gesellschaftsschicht, die ihr Leben bewußt gestalten wollen. Und es kann nur als Verbrechen bezeichnet werden, nicht seine Verantwortlichkeit zu sehen und diesen jungen Menschen diejenigen Informationen vorzuenthalten oder auch erst verspätet zu geben, die dazu notwendig sind. Möglicherweise würden sie in ihrem Drang nach Informationen dann auch andere nach sich ziehen. Wir liegen nicht falsch, wenn wir Information in unserem christlichen Glauben mit heiligem Geist übersetzen.

Fazit: Die Idee basisreligion geht davon aus, daß alle typischen Religion auf Machismo, also auf negativem Patriarchat, aufbauen, also auf Tabus, Ängsten, Zwängen, Verweigerung von Information gar auf falscher Information (also auf "Informationsdefiziten") und damit auch auf falscher Moral vor allem auch in den persönlichsten Dingen (also der im Sinn von Sittsamkeit) - von Kindheit an.

Wenn es also gelingt, vor allem die Informationsverweigerung durch bessere Information oder auch Aufklärung auszuhebeln, siehe etwa die Vertraulichen Gespräche oder auch die Erinnerungen der Edelprostituierten Fanny Hill, werden die typischen Religionen, die vor allem von den Sünden und Traumata der Menschen leben, irgendwann Vergangenheit sein. Und die einzige Religion, die diesen Reinigungsprozess überleben dürfte, dürfte der christliche Glaube sein, allerdings nur der in der Nachfolge des vermutlich wirklichen Jesus (und damit auch im Sinn von heiligem Geist, wie er ihn offensichtlich meinte, also im Sinn von besserer Information). Denn das, was wir ansonsten kennen, gehört ja zu der Kategorie "Informationsdefizit" und damit zu dem, was nicht Bestand hat. 

Wie unter dem Etikett des "neutralen Wissens" die entscheidenden Informationen unterdrückt werden, siehe unter WIKIPEDIA.

Leider wird heute auch etwas mit "Information" bezeichnet, das im Grunde nichts mit wirklicher Information, sondern nur mit einem "Reiz für ein Erschrecken" oder für anderes zu tun hat. Typische Beispiele für solche Informationen sind etwa Horrorbilder gerade von menschlichen Katastrophen oder auch so genannte Informationen über sexuelle Abartigkeiten. Daß es hierbei meist nicht um hilfreiche Informationen geht, können wir daran erkennen, daß keinerlei brauchbare Strategien angeboten werden, Ähnliches oder Vergleichbares im eigenen Leben zu vermeiden.

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Inzwischen ist Herbst 2001. Flugzeuge sind ins World-Trade-Center in New York gesteuert worden und haben Tod und Verderben gebracht. Was soll man machen? Was kann man tun, außer selbst mit Tod und Verderben zu antworten? Ich habe einmal ein Konzept entworfen, wie man mit geistigen Methoden die Macht der Taliban brechen kann, wie man Information als effektive Waffe einsetzen kann (jetzt im späten Jahr 2001):

Die Bedingung für eine Methode, die etwa vom christlichen Glauben her zulässig und elegant sein soll, wäre eine unbedingte Orientierung an den Zehn Geboten, also nicht zu töten, nicht den Sex mißbräuchlich zu benutzen (also nicht zu vergewaltigen und sich auch sonst im Sinn von Gebrauch und Mißbrauch zu verhalten), nicht den anderen das, was sie zum Leben brauchen, wegzunehmen oder zu zerstören, sondern aufzubauen, . Erlaubt wären Information, Hilfe, was macht Menschen besser, was fördert die Liebe... Auf welche Methoden trifft das nun zu? 

Technische Voraussetzungen für die Weitergabe von Information

Gehen wir dazu die Möglichkeiten durch, die wir haben. Statt Bomben und Granaten könnten wir genauso gut etwas anderes "abwerfen": Nahrungsmittel und Information. Die Leute in Afghanistan können nicht lesen? Dann eben akustische Informationswiedergabegeräte, vielleicht Radios auf der Basis von Satelliten oder entsprechenden Flugzeugen oder vielleicht auch erst einmal per "Rekorder" für eine Grundinformation, damit von möglichst vielen erst einmal das gehört werden kann, was fest einprogrammiert werden kann?

Und was sollen da gebracht werden? Wer soll der Adressat sein? 

Das einfachste und sinnvollste wäre, sich an diejenigen Menschen zu wenden, die noch nicht die üblichen festzementierten (Vor-)Urteile haben - und das sind nun einmal die Kinder. Wie kann man die erreichen, was muß man denen nahe bringen, um das Informations- oder besser Deformationsmonopol der herrschenden Kulturträger zu brechen? Wenn dies gelänge, wenn hier zumindest erst einmal eine Bresche geschlagen würde, wären diese Herrschenden nämlich sehr schnell machtlos...

Auch alle Gesellschaften, die mit Gewalt operieren (Gewalt hängt mit Informationsdefiziten zusammen!), sind im Grunde  Macho-Gesellschaften sind (siehe auch Patriarchat), und es gilt, gegen die Strukturen von Machogesellschaften ganz allgemein vorzugehen - und zwar ganz gleich an welcher Stelle, irgendwo muß "Sand ins Getriebe" gebracht werden! Wir dürfen allerdings hier nicht auf schnellen Erfolg bauen, wir müssen langen Atem haben! Alles hat eben seine Inkubationszeit! Und die kann manchmal sehr lange dauern, doch wenn etwas sinnvoll ist, kommt sie gewiß!

Wichtig ist einfach, daß das Vertrauen gerade junger Menschen in die gegebenen Strukturen wenigstens schon mal irgendwo "angekratzt" wird und dass bessere Strukturen vorgestellt werden! Es darf eben nicht nur eine Erziehung gegen etwas sein, wichtig ist vor allem eine Erziehung für etwas!

Es empfehlen sich also vor allem Informationen, die auch und gerade Kinder ansprechen, für die einerseits sozusagen Informationshunger da ist und bei denen die Chance einer Primärinformation gegeben ist, die einfach stimmt. Und verständlich dürfte auch sein, daß bei Vorschlägen "aus der Quelle basisreligion" natürlich die Erkenntnisse angewendet werden, die in unserem eigenen Kulturkreis gemacht wurden und die auch mit dem Konzept von basisreligion direkt zusammen hängen. Schließlich haben wir ja auch unsere Erfahrungen mit Macho-Strukturen und es kann doch nicht sein, daß gegen "Machostrukturen" bei uns vorgegangen wird, vergleichbare "Machostrukturen" woanders jedoch gutgeheißen werden. Welche Kultur soll überhaupt geschützt werden? Wichtig ist doch nur, daß nicht einfach nur zerstört wird, sondern daß etwas Negatives durch etwas Positives ersetzt wird.

Wenn schon, dann denn schon! Ich schlage hier als "geistige Bomben" "Botschaften" - ob nun auf Papier oder auf Tonträger, also etwa Broschüren oder Tonträger mit folgendem Inhalt vor:

A. INHALT

1. Infragestellung der bisherigen Information und Antworten über Gott und göttliches Wirken, wobei der Hörer ohnehin seine Probleme hat mit Antworten, die als plausibler empfunden werden.

"Wie ihr belogen werdet. Die "oben" erzählen euch, daß ihr von Gott stammt, und daß es eine gottgegebene Ungleichheit zwischen Männern und Frauen gibt, und folglich auch zwischen Jungen und Mädchen. Das alles ist völliger Unsinn. Der Mensch stammt aus dem Geschlechtsverkehr zwischen Mann und Frau, das heißt, wenn der Mann mit seinem Penis in die Scheide der Frau eindringt, dabei männliche Zellen an die Frau abgibt, die sich bisweilen mit einer weiblichen Zelle der Frau vereinigen - und daraus entsteht dann neues menschliches Leben. Ob ein Junge oder ein Mädchen dabei entsteht, ist reiner Zufall, bei der Fortpflanzung unterscheiden sich Mann und Frau nur durch die Aufgaben dabei, schließlich braucht man zum Kinderkriegen andere Körperteile als wenn man nur seinen Samen beisteuern muß."

(Anmerkung: Gerade Machogesellschaften verweigern ihren Kindern immer die Information des Intimverkehrs - oder lassen sie mit einer rein biologischen Information allein. Wer diese Information als Erstinformation bringt, hat nun die Chance, einen ethischen Sinnzusammenhang gleich mitzuliefern. Diese Chance muß unbedingt genutzt werden, wenn eine anti-machistische Ethik entstehen soll! Wichtig bei der Verfassung einer Ethik ist, daß sie für Kinder verständlich ist, und das bedeutet, daß sie schlicht und einfach schlüssig und folgerichtig ist. In diesem Sinn gleich weiter:)

2. Infragestellung der traditionellen Geschlechterrollen mit ihren offensichtlichen Ungereimtheiten.

"Die Behauptung von der Ungleichheit ist ein reines Instrument der Macht. Männer wollen einfach über Frauen herrschen, das heißt, sie wollen, daß sie allein bestimmen, wer welche Frau bekommt, und schließlich sollen die Frauen vor allem das machen, was die Männer wollen, damit die Männer ein bequemes Leben haben. Das gilt natürlich vor allem für die alten und reichen Männer, die natürlich von ihrem Geld auch etwas haben wollen und daher glauben, vor allem auch über Frauen bestimmen zu können!

3. Kurze Information über die Vorgänge beim Sex - und gleichzeitig Aufklärung über die Ambivalenz.

Das mit dem Geschlechtsverkehr ist nun zwar eine schöne Sache für Männer wie für die Frauen, doch die Männer wollen auch hierbei über die Frauen herrschen, sie wollen, daß sie allein bestimmen, welche Frauen sie bekommen und daß die Frauen machen oder mitmachen, wann und zu was die Männer Lust haben. 

4. Kurze Information über die Entmündigung der Frau und die Methoden ihrer Unterdrückung.

Und damit das alles funktioniert, damit die Frauen nicht von sich aus auf eigene Gedanken kommen und etwa auf eigene Faust sich nach einem Mann umsehen, der ihnen gefällt, werden sie unter Schleier gesteckt und möglichst zuhause zu Hause eingesperrt. Auf alle Fälle ist immer jemand dabei und paßt auf, wenn eine Frau mal auf die Straße geht. Natürlich sind bei diesem Verfahren die reichen oder sonstwie einflußreichen Männer von Vorteil, sie haben ja das meiste Geld und die Eltern geben ihnen am liebsten ihre Töchter... Und wenn ein Mann reich ist, dann ist er normalerweise auch älter, also kommt es oft vor, daß sehr junge Frauen mit alten Männern verheiratet werden, die oft gar nicht mehr wirklich zu den Frauen passen und die die Frauen eigentlich gar nicht haben wollen. Nur selten können sich die Frauen dagegen wehren, die Familie allein entscheidet...

5. Kurze Information über die Chancenlosigkeit der Frau in einem starren System und gleichzeitig ihre Engagement durchaus auch im Sinne und zum Vorteil der ehrlichen Männer in einem freien System.

So kann es geschehen, daß sich Mann und Frau gar nicht wirklich mögen, doch der Frau bleibt gar nichts anderes übrig, als bei ihrem Mann zu bleiben. Da es nun keine Freude ist, bei einem Mann eingesperrt zu sein, der vielleicht ein Idiot ist, kommt es vor, daß eine Frau manchmal schlecht gelaunt ist oder nur widerwillig macht, was ihr Mann will. Vielleicht empfindet der Mann seine Frau auch nicht schön genug, oder sie hat zu wenig Mitgift mit in die Ehe gebracht. Am liebsten will in einem solchen Fall schon einmal ein Mann seine Frau wieder loswerden, doch wie? Einfach wegschicken, kann er nicht, dann müßte er ja auch die Mitgift zurückgeben, die er jedoch behalten will? Was ist also, wenn er sie umbringt? Das geht nun auf keinen Fall, weil er dann selbst bestraft wird, ins Gefängnis kommt oder sogar hingerichtet wird und von der Mitgift hat er dann ja erst recht nichts. Wie also wird ein Mann seine Frau am besten los - und zwar noch so, daß er auch noch das Geld behalten kann, das die Frau bei ihrer Eheschließung von ihren Eltern mitgebracht hat? 

6. Kurze Information über die Verfahren in einer Religion, unliebsame Frauen, also Frauen, die sich gegen Ungerechtigkeiten wehren, sogar beiseite zu schaffen.

Ganz einfach: Da werden einfach die Gesetze, die es gibt und über die man gar nicht nachdenken darf, weil sie angeblich von Gott sind, mißbraucht, man benutzt sie jetzt, um unliebsame Menschen beiseite zu schaffen. So gibt es vor allem das Gesetz, daß eine Frau, die Geschlechtsverkehr mit einem andern Mann begangen hatte oder dies auch nur tun wollte oder sogar auch mit Gewalt zum Sex gezwungen wurde, also Ehebruch getrieben hatte, hingerichtet werden muß. Also besorgt sich ein Mann, der seine Frau loswerden will, ein paar Männer, gibt ihnen Geld und veranlaßt sie, vor Gericht zu erzählen, daß so etwas von ihnen mit der Frau war. Das ist natürlich eine Lüge, doch die Frau ist überrumpelt, weiß von nichts, auf sie hört man auch gar nicht, so wird sie verurteilt und im Fußballstadion als Ehebrecherin erschossen. Den Zuschauern dabei wird natürlich erzählt, wie schlecht die Frau war, und natürlich gibt es keine Möglichkeit für sie, selbst mit der Frau zu sprechen und schon gar nicht allein, um einmal von ihr zu hören, was wirklich los war. - Daß das zumeist eine Lüge ist mit dem angeblichen "Seitensprung" der Frau, ist offensichtlich. Um eine Frau anzuklagen, braucht es eben nur vier Zeugen, die gesehen haben, wie sie Sex mit einem anderen hatte. Natürlich darf das alles nicht sein nach dem Koran, dem heiligen Buch, doch wer kann schon immer aufpassen. daß sich Menschen auch daran halten? 

Wie ungerecht das ist, was hier passiert, ist offensichtlich. Wann passiert das beipielsweise schon, daß eine Frau erwischt wird - und erst recht von vier Zeugen? Als ob eine Frau, die ja weiß, daß ihr die Todesstrafe blüht, wenn sie Sex mit einem anderen Mann als ihrem Ehemann hat, nicht wüßte, wie sie sich gut dabei versteckt? Wenn so etwas überhaupt vorkommt!

7. Information über die Chance, einmal selbst ausgebeutet oder sogar selbst ermordet zu werden, ohne sich wehren zu können.

Und wenn nun eine Frau vor das Gottesgericht gezerrt wird, dann denken vor allem die anderen Frauen auch noch, daß das alles seine Richtigkeit hat, schimpfen auf die Frau, die da ihren Mann angeblich betrogen hatte und sind begeistert, wenn da eine zur Ehre Gottes hingerichtet wird - bis vielleicht ihr eigner Mann auch einmal auf diese Weise seine Frau loswerden will und somit sie selbst dran sind und auch sie auf diese Weise umgebracht werden, doch dann hört auch niemand mehr auf sie....   

Es gibt auch eine andere Möglichkeit, wie ein Mann seine Frau loswerden kann. Er läßt sie von Freunden vergewaltigen, das heißt, sie wird zum Geschlechtsverkehr gezwungen, und dann wird behauptet, daß die Frau damit angefangen hat, daß sie also eine Schlampe, eine männergierige Frau, ist - und "gnädigerweise" bringt man sie nicht um, sondern jagt sie aus dem Haus und überläßt sie ganz besonders schlechten Freunden, die diese Frau dann anderen Männer gegen Geld zum Geschlechtsverkehr vermieten. Das nennt man dann Prostitution. Gerade in Ländern, in denen Frauen in der Öffentlichkeit nur mit Schleier herumlaufen dürfen und auch sonst über die Frauen geherrscht wird, gibt es sehr viel Prostitution...

Und es gibt noch viele andere Schweinereien gegen Frauen... Natürlich machen Frauen dabei manchmal mit, was sollen sie denn anders machen? Und dieses Mitmachen wird dann wieder so ausgelegt, daß sie es ja so wollen....

8. Kurze Information über die Zusammenhänge von Macht und Unterdrückung und Religion (und gerade der in der Gesellschaft, die bekämpft werden soll, üblichen):.

Und das alles wird dann als Religion bezeichnet - dabei ist alles gelogen, alles was einem da eingeredet wird, die Feste, die Geschenke, die tollen Moscheen, die Gesänge aus den frommen Büchern, alles dient nur dazu, die Köpfe der Menschen zu vernebeln, damit sie dumm werden und sich alles gefallen lassen. Am Schluß müssen sich manche auch gefallen lassen, daß sie erschossen werden, einfach weil sie denen, die die Macht haben, nicht passen...." 

9. Vorstellung von Alternativen ohne alle die bekannten Lügen.

Dabei könnte alles anders sein! Wie schön wäre das, wenn es richtige Kameradschaft zwischen Jungen und Mädchen gäbe oder zwischen Mann und Frau, wenn man sich miteinander über alles unterhalten könnte, wenn man viele Menschen kennen lernen könnte, wenn man Methoden wüsste, um besser herauszubekommen, wer der andere wirklich ist (siehe Kybernetik!)  - um dann schließlich selbst einen Partner fürs Leben zu finden, der für einen sorgt und für den man selbst sorgen kann und mit dem auch die Liebe - und  dabei natürlich auch der Geschlechtsverkehr - eine wunderbare Sache ist! Daß junge Menschen, wenn sie selbst nach einem Partner suchen, mit dem Geschlechtsverkehr nicht warten können, bis sie den Richtigen gefunden haben und mit ihm auch verheiratet sind, ist eine Lüge. Wenn man nur weiß, wie man es richtig anstellt, so klappt das schon! (Doch das ist der Stoff für die zweite Lektion!)

B. WISSENSCHAFTLICHER HINTERGRUND

Ob man das nicht mit Kindern machen kann, ob sie dafür zu jung sind? Die Gegenfrage darauf ist, wie gefühlsdusslig sind wir eigentlich? Was ist besser, solche Informationen oder Bomben zu werfen oder die Frauen zu "beschneiden"? Und was stimmt and den Informationen denn nicht? Wer ist denn hier auf Seiten der Lüge oder gegen sie? Immerhin bleibt den Herrschenden ja die Möglichkeit, sich zu ändern. Doch sie haben es auf alle Fälle dann mit denkenden Menschen zu tun, mit denen man nicht mehr alles machen kann!

C. KRITISCHE ANMERKUNGEN

Wie sollen die "Informationswiedergabegeräte" gerade von Kindern gefunden werden? 

Kein Probleme: Kinder sind erfahrungsgemäß sehr findig, sie finden "alles" und vor allem wenn es interessant und verboten ist! Und sie wissen auch sehr schnell, wie sie mit ihren "Schätzen" umgehen können... Am besten ist natürlich, wenn auch noch etwas zu essen dabei ist, eine gute Kombination ist immer sinnvoll, wenn die Stimme auf dem Chip sympathisch ist, wenn sich jemand ganz offensichtlich Mühe mit ihnen gibt, wenn irgendwie "Liebe" rüberkommt, wen sie das Abspielen des Chips, sooft sie wollen, wiederholen können...

Und andere die Geräte finden oder wenn Kinder tatsächlich diese Geräte mit nach Hause nehmen sollten und sie ihren Müttern oder gar Vätern zeigen, so schadet es gar nichts, wenn auch die erst einmal hören, was da drauf ist. Selbst wenn die, die die Bösartigen sind, die Geräte in die Hände bekommen und das alles erfahren, was eigentlich für Kinder gedacht ist - warum nicht? Sie wissen wenigstens jetzt, daß andere die wahren Zusammenhänge kennen, sie können sich ja ändern! Und wenn sie darüber schimpfen, dann ist das für die jungen Leute nur eine Bestätigung, daß stimmt, was sie von den "Geräten" erfahren haben! Wer die erste Information gibt, hat den Vorteil! Es kommt nur noch darauf an, daß er sich dieses Vorteils würdig erweist!

D. UND WO IST DAS PROBLEM?

Auch wir haben bei uns "Machostrukturen", die uns hindern, junge Menschen für ihre wirkliche Emanzipation zu informieren, daher ist die Verwirklichung des Konzepts weitgehend unser Problem.  Eine Krähe hackt eben der anderen kein Auge aus. Und schließlich würden die jungen Menschen dann irgendwann auch uns in die Karten gucken....

Information ist die schärfste Waffe! Es kommt nur darauf an, sie richtig anzuwenden!

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)

Den "Offenen Brief eines alten Religonslehrers an junge Mädchen über die weibliche Sexualität und die Bibel" (Mai 2012) gibt es auch online auf Deutsch, auf Englisch und auf Niederländisch!