IS-TERROR

Dieses Stichwort ist noch in Bearbeitung

Ich möchte zunächst den Bericht von Gerhard Königer/Schwäbische Post über ein Referat von SIMON JACOB vor der Kreisgruppe Ostwürttemberg/Alb-Donau des Reservistenverbandes und die Sektion Ostwürttemberg der Gesellschaft für Sicherheitspolitik aus dem Magazin für Sicherheitspolitik "Loyal" 12/2016 zitieren. Die Thesen des Referenten sind für mich sehr einleuchtend.

Ein arabischer Mann ohne Arbeit oder Geld hat keine Chance zu heiraten."  (so Simon Jacob, Sprecher der orientalischen Christen in Deutschland)

Eine starke Friedenssehnsucht

Die Kreisgruppe Ostwürttemberg/Alb-Donau des Reservistenverbandes und die Sektion Ostwürttemberg der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) bringen immer wieder interessante Redner nach Ellwangen. Im Olgasaal der Reinhardt-Kaserne lotete Simon Jacob, Sprecher der orientalischen Christen in Deutschland, die Chancen auf Frieden in Nahost aus.

Simon Jacob bereiste mehrere Monate die Türkei, Syrien, den Irak und Georgien. Er sprach mit Politikern, Flüchtlingen und Kämpfern in den Krisengebieten, um die Stimmung in der Bevölkerung auszuloten. Was der in Ost-Anatolien geborene Simon Jacob den rund 50 Zuhörern schilderte, war bedrückend. Fotos und Videoschnipsel zeigten die Spuren barbarischer Gräueltaten, man sah zerstörte Städte wie Sindschar und hörte von einer starken Friedenssehnsucht, die in zahlreichen Interviews deutlich wurde.

Der 37-jährige Selfmade-Journalist, der bisweilen an den Kollegen Jürgen Todenhöfer erinnerte, scheint jedoch die Verhältnisse und die Mentalität im Grenzgebiet zwischen Türkei, Irak und Syrien viel besser zu kennen. Sehr überraschend war seine Erklärung der erbitterten Kämpfe: Die jungen Männer im arabischen Raum seien sexuell frustriert, daher kämen die Aggression, Gewalt und Terror. Nur wer finanziell entsprechend aufgestellt ist, könne im arabischen Kulturkreis heiraten und eine Familie gründen. Im Irak und in Syrien hätten aufgrund der desolaten wirtschaftlichen Lage jedoch die wenigsten jungen Männer eine derartige Perspektive. Voreheliche Annäherung an Frauen sei absolut tabu. Der sogenannte Islamische Staat (IS) biete seinen Kämpfern jedoch Geld und die Aussicht auf eine Sex-Sklavin, woraus, so Jacob, ein Stück weit der Zulauf für die Terrorgruppe resultiere.

So eigenwillig Jacobs Erklärung für die Aggression, so logisch schlussfolgernd sein Rat, wie die Region wieder zu befrieden sei: Eine Gleichstellung der Frau und eine sexuelle Befreiung müssten flankiert werden von einer Bildungsoffensive und einer Wirtschafts­förderung. Die Unterstützung egal welcher Gruppierung mit Waffen sei dagegen kontra­produktiv. Der Redner machte auch deutlich, dass die Al-Nusra-Front die größere Gefahr in der Region sei. Das Ende des IS sei bereits absehbar, seine Kämpfer seien längst nicht so fanatisch wie die extremen Fundamentalisten der AI Kaida-na-hen Al-Nusra-Front. Gerhard Königer/Schwäbische Post SIMON JACOB UND DAS PROJEKT "PEACEMAKER" Simon Jacob wurde in Kafro (Türkei, nahe der syrischen Grenze) geboren. Er war zwei Jahre alt, da flohen seine Eltern, Mitglieder einer syrisch-orthodoxen Gemeinde, nach Deutschland. Jacob wuchs in Augsburg auf, besuchte die Realschule und absolvierte den Wehrdienst. Seinen Job als Manager gab er auf, um im Nahen Osten für den Frieden zu werben. "Peacemaker“ ist der Titel seiner Initiative und seines Vereins. Jacob will bei Gesprächen in den Krisengebieten für den Frieden werben. In Europa arbeitet er für Aufklärung und eine Unterstützung der Friedensinitiative.

So weit der Bericht im Magazin "loyal". Und hier dazu der Kommentar dieser Website:

Wie wäre es mit einer echten hohen (Sexual-)Moral auch für die Moslems?

Schön und gut das mit der Gleichstellung der Frau. Simon Jacob empfiehlt seinen muslimischen Landsleuten dazu eine "sexuelle Befreiung". Ob das die Lösung ist? Ich wage das doch sehr zu bezweifeln - man kann nicht den Teufel mit Belzebub austreiben. Was wäre stattdessen schon einmal bei den Christen eine Sexualerziehung, die das Bilogische nicht auslässt, jedoch nicht dabei stehen bleibt, sondern auf Partnerschaft, Liebe und Treue ausgerichtet ist? Siehe etwa "christliche Sexualerziehung". Und wenn die gelingt, wird die vielleicht so attraktiv, dass die jungen Moslems da mitmachen? (Und in unserem Internetzeitalter können die alten doch gaaaaaar nichts dagegen machen!)
Siehe auch Extremismus und Terrorismus.

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)