KINDER, AUSSEREHELICHE, werden heute im allgemeinen akzeptiert und sind keine Schande mehr. So werden einem Mädchen, das ein uneheliches Kind erwartet, zumeist keine Vorwürfe mehr gemacht. Im Gegenteil, man hilft ihm, wo man kann (und auch der Staat und die Kirche).

Doch dürfen wir uns durch dieses Entgegenkommen unserer heutigen Gesellschaft nicht täuschen lassen: Unproblematischer, glücklicher, geschützter und auch wirtschaftlich besser dran ist wohl in jedem Fall immer die Mutter, die auch einen liebenden und von ihr geliebten Gefährten hat.

Aus diesem Grund sollte selbst für Menschen, die sich ihre Moral selber machen und davon auch nicht abzubringen sind, die Faustregel gelten, daß sie auf alle Fälle den Geschlechtsverkehr nur mit einem solchen Menschen vollziehen, mit dem auch ein Kind akzeptiert werden könnte, selbst wenn es zunächst oder vielleicht auch grundsätzlich verhütet wird. Wie bei der Abtreibung muß auch hier gesehen werden, daß mit einem außerehelichen Kinde Probleme auf die Frau zukommen, die sie gegenüber dem Mann, der diese Probleme so nie hat, benachteiligen und die daher im Geschlechterkampf eine Rolle spielen.

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)