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1963 nach La Courtine - mit der Kompanie auf Übung in Frankreich oder „wie man Männern Moral beibringt“. Eigentlich müßte mein Bericht von damals ja noch in der Chronik der Kompanie sein, die wir damals angefangen haben, doch soll ich deswegen an die Kompanie schreiben? Vielleicht ist es auch ganz sinnvoll, wenn ich das nicht tue und jetzt aus der Erinnerung schreibe, was mir damals wichtig erschien und was vielleicht auch mich geprägt hat. Nun denn: Nach einigen Widrigkeiten war ich doch noch Fähnrich geworden, schließlich bin ich ja von Natur aus wohl nicht der typische “Militär”. Mit der Kompanie sollte es dann im Dezember 1963 “auf Übung” nach La Courtine im französischen Zentralmassiv gegen. Der tiefere Grund dieser Übung bei den ehemaligen Feinden war wohl, daß sich auch die Bevölkerung an die neue Situation gewöhnen sollte, daß wir 18 Jahre nach Kriegsende Freunde und nicht mehr Feinde waren. Und dafür mußten eben auch einmal Panzer mit dem deutschen Eisernen Kreuz auf Eisenbahnwaggons sichtbar sein und schließlich durch die Straßen rollen, denn das war es ja, was die Leute mitbekamen. Natürlich wurden wir entsprechend verdonnert, nur ja einen guten Eindruck zu machen und alles zu unterlassen, was irgendwie anstößig sein könnte. Allerdings sollten wir auch “normal” sein. In einer Truppenbelehrung des Brigadekommandeurs beeindruckte es sehr, als auf die Frage, wer von den alten Soldaten im Krieg in Frankreich unser Spieß und unser Fernmeldezugführer aufsprangen, und der Spieß auf die weitere Frage des Kommandeurs, wo er denn gewesen sei, stramm stand und ganz selbstbewußt antwortete: “SS-Division Das Reich...” usw. Den anderen fragte der Kommandeur gar nicht mehr, bei der SS war der auch, das wußten wir, allerdings war uns auch selbstverständlich, daß die Bundeswehr keine Mörder einstellen würde und schließlich gab es ja gerade bei der SS ganz normale Kampfeinheiten, und außerdem waren gerade unsere beiden direkten Vorgesetzten damals nun wirklich ganz junge gutgläubige Soldaten, die wohl wirklich für nichts verantwortlich gemacht werden konnten. Ihren
Idealismus bekam ich dann mit, als wir uns überlegten, wie wir das
konkret machen, daß sich unsere Soldaten nun auch wirklich gut benehmen
- ohne großen Zwang und ohne Ärger und Schreierei. Vom Vorkommando
wußten wir, daß die alle ins (Kranken-)Revier mußten, um sich gegen
Tripper behandeln zu lassen, den sie sich während ihrer
Informationsfahrt nach La Courtine einige Wochen vorher zugezogen
hatten. Und wir hatten auch erfahren, daß es sich unter den
Prostituierten in Paris schon herumgesprochen hatte, daß deutsche
Truppen nach La Courtine kommen sollten, die mehr Geld hatten als ihre
französischen Kameraden, wo es also mehr Geld zu verdienen geben würde.
Also für die "auf nach La Courtine"! Ja, was sollten wir da machen? Und wir mussten etwas machen, denn schließlich hatten wir viele junge wehrpflichtige Soldaten dabei, wenn die alle mit ihren Nuttenerlebnissen zurückkehren würden, würden wir gewiß mit manchen Eltern oder auch mit den Freundinnen unserer Männer Ärger bekommen. Schließlich würde auch das Ansehen der damals noch sehr jungen Bundeswehr überhaupt leiden. Die entscheidende Idee war von Seiten der Kompanieführung, die alles alte Soldaten waren: Wir müssen eine ganz tolle Kantine einrichten, die so sein würde, daß die Soldaten schon von ganz allein bei uns bleiben würden! Und da ich zu er Zeit damals ohne rechte Aufgabe in der Kompanie war, sollte ich der Hauptmanager dieser Kantine sein, ich sollte zwar selbst nichts verkaufen, dafür versprachen wir dem Soldaten, der dies machte, zwei, drei Tage Sonderurlaub (es machte schließlich der Gefreite Beck), ich brauchte nur zu organisieren. Ein Teil wurde mir sogar da abgenommen, denn der LKW mit dem Bier wurde vom “Refü” (Rechnungsführer) verwaltet, das heißt das Bier gab es nur bei ihm. Ja, das war der erste Knüller: Wir hatten eigens einen Bahnwaggon mehr beantragt, auf dem ein LKW mit 140 Kästen Bier verladen wurde (natürlich als Munitions-LKW getarnt), und zwar mit dem guten Bier aus der Fürstlich Wallersteinschen Brauerei gleich in der Nähe unseres Garnisonsstädtchens Ellwangen an der Jagst im Württembergischen allerdings jenseits der bayrischen Grenze, das es sonst nur im Offizierskasino gab. Und da dieses Bier eben so kostbar war, gab es das eben nur beim Refü - und zwar nur für Kompanieangehörige, jeder soviel er wollte, aber eben nur für unsere Männer. Ich würde dann für die übrigen Getränke zuständig sein, die vor Ort beschafft werden mußten. Und da würde es ja genug geben, Wein, Schaumwein, Cognac, Pernod... Limonade und dergleichen waren gar nicht erst vorgesehen... Doch der Reihe nach! Die Fahrt mit dem Zug dauerte um die 48 Stunden, wir wurden wie ein Güterzug behandelt, daher ging es auch in diesem zentralistischen Frankreich nicht über eine eher direkte Strecke, sondern fast über Paris. Unser Zug bestand aus wohl drei Personenzugwagen für die Soldaten, davon einer zur Hälfte erster Klasse, und dann die entsprechenden offenen Güterwagen mit den Fahrzeugen. Ein geschlossener Güterwaggon war auch dabei als Küchenwagen, in den wurde extra ein großer Herd eingebaut, natürlich kam auf den Holzboden erst einmal ein Blech. Während der Fahrt galt striktes Alkoholverbot, allerdings weiß ich heute, daß dieses “strikt” eigentlich weniger bedeutet, daß man nichts trinken darf, sondern dass sich die Leitung absichert, wenn sich jemand nicht benehmen kann und das dann auf den Alkohol schiebt. Gegen eine Flasche Bier hätte ja niemand etwas einzuwenden, doch funktioniert ein “partielles Verbot” eben leider in der Praxis nicht, daher eben offiziell “gar nichts”. Bei Halten auf den Güterbahnhöfen unterwegs stieg dann manchmal aus, also irgendwo in der Prärie, und ging vor zur Lokomotive und erkundigte mich beim Lokführer, wann wir weiter fahren würden und holte dann schon mal in der nahen Ortschaft in einem Laden “was zu trinken” für unser Unteroffiziersabteil... Der Ort der Übung war dann wirklich ein typischer Übungsstandort - jede Menge Blocks für die übenden Soldaten, von denen uns einer zugeteilt war, alles hinter einem hohen Zaun, und vor der Kaserne die typische Restaurantmeile oder besser Kneipenmeile, wie wir das eigentlich von unseren Kasernen gar nicht so kennen, na ja, La Courtine ist ja auch ein Übungsstandort. Unser Block hatte wie wohl die anderen Blocks auch zwei große “Betreuungsräume”, von denen einer als normale Kantine für die Mahlzeiten galt, und einer als “Bar”. Und ich erinnere mich noch, wie unser Spieß die Soldaten vergatterte: Jeder Soldat hätte natürlich die Freiheit und das Recht, seine Freizeit im Standortgelände wo und mit wem auch immer zu verbringen... Dagegen würde er also überhaupt nichts sagen. Aber Gnade dem Gott, der sich dabei nicht benehmen könnte und den deswegen die Feldjäger anschleppten... Doch um das zu verhindern, hätte die Kompanie ja Vorsorge getroffen. So hätten wir eine Kantine eingerichtet, die erstklassig sei, da gebe es tolle Filme! Denn damit die Bar auch wirklich attraktiv wurde, hatten wir vom Verteidigungsministerium Filmapparate mit den entsprechenden Filmen zur Truppenbetreuung bekommen, die Filme waren die Softpornos der damaligen Jahre, wie “Bettgeflüster” und “Das Gänseblümchen wird entblättert”, heute sind das ja alles eher Kinderfilme... Und genug und billig würde es für jeden auch zu trinken geben - und wenn hier einer vom Schemel fiele, dann würde er ihn eigenhändig ins Bett tragen - und hinterher sei alles vergessen und vergeben... Und wie wir merkten, lief alles auch programmgemäß! Die Soldaten konsumierten außer dem mitgebrachten guten Bier etwa noch 800 Liter Wein und Schaumwein, darunter allerdings auch härtere Sachen, die wir besorgt hatten. Besonders von dem Pernod waren sie begeistert. "Für dasselbe Geld zwei Räusche, denn wenn man am nächsten Morgen einfach nur Kaffee trinkt, ist man schon wieder dabei!”. Doch auch sonst fanden sie unseren Wein gut, trotz eines Rausches am Abend könne man am nächsten Tag so gut schießen, als ob man nur Mineralwasser getrunken hätte, kein schwerer Kopf, nichts, alles “klar”. Der Originalität halber hatte ich (natürlich!) Wein in Fässern besorgt - zuerst wurden ca. 100 oder 200 Liter in (Pfand-)Flaschen verkauft und den Soldaten wurde gesagt, daß sie die Flaschen erst einmal nicht zurückgeben sollten, sondern für den Faßverkauf behalten sollten, Gläser brauchten wir natürlich keine... Der Liter Rotwein kostete DM 1,50, der Schaumwein pro Flasche DM 2,--, und obwohl der erheblich teurer war - ihn gab´s nur in 0,75 l-Flaschen - mochten den die Soldaten fast noch lieber, er war ja süß - und das Herbe war damals für unsere deutsche Zungen noch nicht modern. Und der Spieß freute sich auch über den Konsum der Soldaten, bei den Preisen fiel sogar noch was für die Kompaniekasse und damit auch für die Weihnachtsfeier ab, die hier auch schon stattfand. Was gibt es sonst noch zu berichten? Wie gesagt, die Schießergebnisse waren gut und die Stimmung sowieso. Ein kleines Problem war die Betreuungsfahrt, die ja auch im Programm stand. Eigentlich waren die Höhlen von Lascaux vorgesehen mit den altsteinzeitlichen Malereien, doch da Lascaux nun wirklich zu weit war, schließlich konnten wir mit unseren Militärfahrzeugen (auch nicht mit den LKW´s und Personenwagen) so flott durch die Gegend preschen, disponierten wir um und machten eine Tour durchs Zentralmassiv mit Besichtigung der seit römischer Zeit existierenden Bäder in Le Mont Dore und einer Seilbahnfahrt auf den Puy de Sancy, den höchsten Berg des Zentralmassivs. Besonders die Bäder interessierten unsere Soldaten sehr, es gab auch gute Führungen. Auch die Fahrt auf den Berg war in Ordnung, wenn sich auch einer der begleitenden Offiziere aus dem Stab beschwerte, daß man ihm bei der Seilbahnkabine die Tür recht unfreundlich vor der Nase zugeschlagen hätte, und er daraus eine deutschenfeindliche Haltung entnahm. Ja, zunächst hatte man uns wohl für Holländer gehalten, denn die üben öfter in La Courtine und sind bekannt. Nicht gut war dagegen die Fahrt durch die Lavafelder um den Puy de Sancy herum, die gewiß in einem normalen PKW interessant ist, jedoch nicht auf harten Bänken auf einem von einer Plane überspannten LKW, wo man nichts sieht, und der noch dazu kalt und zugig ist. Diese Fahrt hatte letztlich ich zu verantworten, es sollte eben noch ein Programmpunkt sein, damit die Soldaten nicht allzulange in den Kneipen von Le Mont Dore verbrächten. Hätte ich mich doch durchgesetzt, ich wollte ja den Soldaten mehr Freizeit in diesem “nichtmilitärischen zivilen” Ort lassen und mit Interessierten in den vernünftigeren Personenwagen in die alte berühmte Abteikirche von St. Nectaire fahren. Man lernt eben nie aus... Ach ja, wegen der Einstellung der Franzosen zu uns. Ich kann sagen, daß das mit dem Türezuschlagen wirklich ein Einzelfall war. Im allgemeinen waren die Franzosen wirklich freundlich und korrekt zu uns. Dieses Türezuschlagen wurde sogar ein Lehrfall für mich. Der miteisende “Presseoffizier” erwähnte den Vorfall nämlich in seinem “Tagebuch aus La Courtine”, das er für die Presse in unserem Heimatkreis in Deutschland schrieb, damit die Zuhausegebliebenen immer wußten, was los war. Doch er hatte vom Kommandeur den „Befehl“ bekommen, nicht unmittelbar an die Zeitungen zu schreiben, sondern seine Aufzeichnungen erst einmal an ihn zu schicken. Und dieser hatte den Vorfall kurzerhand gestrichen. Ich bekam die Begründung dann nach der Rückfahrt bei einem Kasinoabend mit, denn der Hauptmann beschwerte sich natürlich, daß das nun einmal so gewesen sei, daß also der Wahrheit entspräche, was er geschrieben hätte und daß der Bericht der Wahrheit nun einmal auch zu einem Bericht in der Presse gehörte. Nun, der Oberst begründete seine Streichung wie folgt: Er selbst sei in Fontaineblau in Frankreich in einem Natostab einige Jahre gewesen und er hätte mitbekommen, wie sich die Franzosen um einen Ausgleich und um Freundschaft mit Deutschland ganz allgemein bemühten. Man pflege die neue Freundschaft mit dem östlichen Nachbarn ganz bewußt, und das werde auch von der Bevölkerung getragen. Er erzählte, wie selbst von Anlässen in Deutschland von weitgehend nur regionalem Belang in französischen Zeitungen berichtet würde - und auch unsere Erfahrungen in Frankreich waren doch hervorragend. Na ja, und da passiert halt auch mal “so etwas”. Wenn man nun gerade davon berichte, dann nehme das etwa ein Viertel von dem Raum des jeweiligen Berichts ein, was schon keine echte Relation zur Wirklichkeit mehr sei, denn es stimme einfach nicht, daß ein Viertel unserer Erlebnisse in Frankreich negativ gewesen seien. Und da die Leser der deutschen Zeitungen auch ihre Vorurteile hätten und genau das lesen wollten, daß die Franzosen etwas gegen uns hätten, würde genau das Negative in ihrem Kopf hängen bleiben, ja es würde im Grunde nur das Negative “ankommen”. Und so sei die Wirklichkeit nun wirklich nicht, also sei es besser, dieses negative Erlebnis überhaupt wegzulassen, damit entspreche der Bericht doch eher der Wirklichkeit. Recht hatte er... (Ich glaube, ich kann das alles jetzt hier jedoch bringen, die Zeit ha ja inzwischen viele Wunden zwischen unseren Völkern geheilt...) Was es sonst noch gab? Keine besonderen Vorkommnisse, wie man beim Militär sagt, es war eine schöne Übung! Und viele Jahre später habe ich einmal den inzwischen pensionierten Spieß besucht, ja, meinte der, auch ihm sei diese Übung in schöner Erinnerung. Und als ich ihn auf unser “moralisches Konzept” ansprach, meinte auch er, daß das offensichtlich gelungen sei: Ihm sei kein Fall von Geschlechtskrankheit bekannt geworden und auch sonst waren die Soldaten in Ordnung. Und für mich war das Ganze vermutlich eine entscheidende “Schule” auf meinem Lebensweg: Selbst moralisches Verhalten, das jungen Leuten vielfach gar nicht zugetraut wird (sogar der Truppenarzt hatte vor der Übung mit uns laut überlegt, ob nicht an die Soldaten Kondome verteilt werden sollten), geht - doch nicht mit Warnungen und Verboten, mit moralischem und religiösen Vorhaltungen und sonstigen Predigten, sondern schlicht und einfach mit etwas Menschlichem, was den Soldaten ganz einfach besser gefällt. Und das war nicht einfach nur das Saufen und das Flache-Filme-Anschauen, es waren ganz einfach “Gemütlichkeit”, “Kameradschaftlichkeit”, kurzum “Gemeinschaft”. Im Grunde haben wir daher die Männer gar nicht verändert, sondern wir haben einfach nur ganz wenig die (inneren und äußeren) Bedingungen geschaffen, damit Menschen sich so verhalten können, wie es einfach „normal“ ist. Diese Erfahrung damals, einfach „nur die normalen Bedingungen“ zu schaffen, steckt ganz offensichtlich noch heute in mir, das alles habe ich auch in diese Website eingebaut: Denn damit können wir etwas ereichen, selbst etwas, was im allgemeinen für unmöglich gehalten wird! Nur eben, mit den üblichen, spießigen Methoden soll man mir nicht kommen, die sind ja lange genug mit dem bekannten Erfolg probiert worden, es muß schon erlaubt sein, sich etwas mit Phantasie und Menschenerfahrung einfallen zu lassen. Und es ist keine Schande, bisweilen auf ehemalige SS-Soldaten zu hören, wenn man nach gangbaren Wegen selbst “in Sachen Moral” sucht... Ach ja, zu dem
Gespräch mit dem Spieß „viele Jahre später“. Wo wir schon einmal beim
Thema „Moral“ waren, haben wir uns natürlich auch noch über andere
Probleme dieser Thematik unterhalten, so etwa über „Frauen und
Militär“. Ich meinte, daß bei einer Beteiligung von Frauen wohl das
größte Problem für die Vorgesetzten sein dürfte, bei einem Einsatz
immer noch zu bedenken, wen man mit wem zusammentun könnte, wo die
Frauen untergebracht werden, wo sie sich pflegen könnten usw., es sei
eben letztlich doch nicht möglich, die unterschiedlichen Geschlechter
so eben nur nach ihren Fähigkeiten einzusetzen. Und das mache die
Eingliederung von Frauen eben wohl doch zu kompliziert. Ja, da stimmte
mein früherer Spieß mir zu und er stimmte mir auch bei dem Weiteren zu.
Meine Meinung war dann, daß eine wirklich sinnvolle Eingliederung von
Frauen eigentlich nur bei einer hochstehenden Moral gelingen könnte,
die so hochstehend sei, daß auf alle diese genannten Probleme keine
Rücksicht mehr genommen werden müsste, ja daß sogar getrennte
Duschräume überflüssig seien. Es müsste irgendwie die Einstellung da
sein: „Daß das da neben mir eine Frau ist, sieht man, warum auch nicht,
doch es ist nicht meine Frau - und damit hat es sich...“ Ja, und wenn
das funktionierte, dann hätten wir das Paradies – und dann wäre
vermutlich auch das ganze Militär überflüssig, weil die Menschen sich
sowieso verstünden... Und jetzt wisse er auch, warum ich „auf Religion
umgesattelt“ hätte, weil ich genau dieses Konzept des Friedens mit
allem Menschen in der Botschaft der Bibel und vor allem auch Jesu zu
erkennen glaube, doch dass dieses Konzept im Laufe der
Kirchengeschichte wieder unter den Tisch gefallen sei. Meine Idee sei
nun, dieses Konzept da wieder hervorzuholen und umzusetzen... Anmerkung Im Januar 2011: Längst gibt es Frauen bei
der Bundeswehr und es wird auch so getan, als sei alles in bester
Ordnung. Doch wirklich? Da gab mir doch einmal jemand eine Bildzeitung
zu lesen (die vom 22. Januar 2011). Und in der ging es um den Unfall
auf dem Marine-Segelschulschiff Gorch Fock, bei dem die
Offiziersanwärterin Sarah S. ums Leben kam. Ich zitiere: Hier zeigt sich, dass
die Einstellung von Männern, wenn sie mal unter sich und freigelassen
sind, derselbe ist wie zu meiner Zeit bei der Bundeswehr, eher noch
schlimmer. Und dass meine Hypothese immer noch ein Ziel ist. |