ONE-NIGHT-STAND. Die Frauenzeitschrift "Brigitte" (Nr. 23/2001) zitiert in einem Dossier über die unterschiedlichen Wünsche von Männern und Frauen beim Sex unter dem Obertitel "Der Blow-Job ist ein mieser Job" eine junge Frau (Maren K., 28):

"One-Night-Stands sucht man nicht, sei passieren einem. Ich könnte meine Brüste in einen Push-up zwängen, ein bauchfreies Shirt anziehen, meinen Po mit dem kürzesten aller Miniröcke bedecken und in die nächste Eck-Kneipe gehen - da würde ich schon einen Bierbauch finden, der mich nimmt. Nicht gerade das, was ich mir vorstelle. Ein gelungener One-Night-Stand - also einer, den man nicht bereut - ist der pure Glücksgriff. Der Mann muss dir zufällig über den Weg laufen und attraktiv, paarungsbereit, gut im Bett, bindungsunwillig und nett zugleich sein. So einen Mann habe ich noch nie getroffen: Entweder der Typ wollte, ich aber fand ihn langweilig bis abstoßend. Oder aber ich wollte und er leider nicht. Einer hatte so wenig Ahnung von Frauen, dass ich zwanzig Nächte mit ihm hätte verbringen müssen, bis ich auf meine Kosten gekommen wäre. Ein anderer hat sich in mich verliebt und wochenlang meinen Anrufbeantworter blockiert. Noch schlimmer: Ein Mann, dem ich die Rolle als Eintragsfliege zugedacht hatte, war so nett, dass ich mich Hals über Kopf in ihn verleibte. One-Night-Stand, das klingt verlockend, wenn man einfach mal schnell Sex haben will. In Wirklichkeit ist es mit ihm wie mit jedem Fast-Food: Er schmeckt fast nie wirklich gut, stillt den Hunger nur kurz, und danach ist einem auch noch schlecht."

Was soll man dazu sagen? Im nächsten Leben (falls es eins gibt - siehe unter Wiedergeburt) das Konzept basisreligion!

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)