PARKINSONSCHE GESETZE. Die sogenannten PARKINSONSCHEN GESETZE stellte der britische Historiker und Publizist Cyril Northcote (1909 - 1993) eher ironisierend auf über die eigendynamische Entwicklung bürokratischer Verwaltung in Behörden und Unternehmen zu aufgeblähten Apparaten, die sich zunehmend mit sich selbst beschäftigen, ineffizient arbeiten und an ihrer eigenen Kompliziertheit zusammenzubrechen drohen.

These von basisreligion ist, daß die Problematik der "parkinsonschen Gesetze" voll und ganz auf unsere Kirchen zutrifft. Und der Einfachheit halber (man braucht die Ineffizienz nicht mehr zu rechtfertigen) fühlt man sich dort jetzt nur noch für den Glauben zuständig und für ein Leben nach dem Tod, alles Dinge, bei denen alles irgendwie irrational ist und nichts wirklich nachgeprüft werden kann. Die Moral, und gerade dabei ist etwas nachprüfbar, interessiert nicht mehr. Dabei kann nur so etwas gemeint sein, wenn Jesus sagt, daß man etwas (also auch Menschen und Institutionen) an den Früchten erkennen kann.

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)

Den "Offenen Brief eines alten Religonslehrers an junge Mädchen über die weibliche Sexualität und die Bibel" (Mai 2012) gibt es auch online auf Deutsch, auf Englisch und auf Niederländisch!