Die PILLE ist neben dem Kondom das zur Zeit am meisten verwendete Empfängnisverhütungsmittel. Ihre Wirkung beruht auf einer hormonellen Beeinflussung der weiblichen Organe, die für die Fortpflanzung zuständig sind. Man kam auf diese Art der Empfängnisverhütung, als man die Methoden und Techniken von Naturvölkern untersuchte, die die empfängnisverhütende Wirkung zahlreicher Kräuter und Pflanzenteile erkannt hatten und sie nutzten. Beispielsweise haben Wurzeln und Samen der Baumwollpflanze, richtig angewandt, empfängnisverhütende Wirkung. Bei uns in Mitteleuropa kannten vermutlich die Hexen solche Wirkungen auch von Pflanzen, die bei uns heimisch sind, allerdings ging das Wissen darum durch die Ausrottung der Frauen, die als Hexen angesehen wurden, in der Volksmedizin verloren. Wer weiß schon, dass etwa die Petersilie empfängnisverhütende oder besser abtreibungsauslösende Wirkung haben kann, wenn sie in entsprechenden Mengen genossen wird? Verantwortlich für diesen Effekt sind die beiden ätherischen Öle Apiol und Myristicin, die zu einer Zusammenziehung der Gebärmutter führen. Die größeren Mengen dieser Öle findet man allerdings in den Samen und nicht im Kraut. Siehe "Turbo-Petersilie & Power Schnittlauch" in der WELT vom 28. April 2007 Seite W2 unter der Url.: http://www.welt.de/wissenschaft/article838174/Turbo-Petersilie_und_Power-Schnittlauch.html.

Die Pille ist zwar relativ sicher, jedoch nicht unumstritten, da sie auf den weiblichen Hormon-Haushalt einwirkt. Da sie nicht frei von Nebenwirkungen ist, sollte sie daher nur unter ärztlicher Aufsicht eingenommen werden. Die Verwendung der Pille entspricht nicht nur nicht den Empfehlungen der katholischen Kirche, sie ist auch vor allem deswegen problematisch, weil durch sie die Gefahr gegeben ist, daß damit die Frau oder das Mädchen zur leicht und unverbindlich verfügbaren Sache wird. Ich erinnere mich, wie während meiner militärischen Dienstzeit die Bezeichnung für Mädchen auch war: "L.f.G."  - "leicht fickbarer Gegenstand" (siehe auch ficken). Einer solchen Einstellung wird durch den Gebrauch der Pille auf keinen Fall entgegengewirkt. Diese Begleiterscheinungen widersprechen alle völlig der Idee wirklicher Liebe und des Gefährteseins von Mann und Frau.

Und hier noch Hinweise auf Meldungen in der WELT vom 27. 5. 2005: Die Pille hemmt Lust langfristig (vollständige Url des Artikels: http://www.welt.de/data/2005/05/27/723520.html) und vom 27. 6. 2005: "Pille" erhöht Fehlgeburt-Risiko: "Bei Frauen, die länger als zwei Jahre vor Beginn einer Schwangerschaft die "Pille" eingenommen haben, liegt das Risiko einer Fehlgeburt um das Zweieinhalbfache höher als bei Frauen, die nicht verhüten...." Näheres unter dem Beitrag in der WELT im Ganzseitenarchiv: http://www.welt.de/z/pdfarchiv/index.php?day=27&month=6&year=2005&part=WWS&page=1&show=anzeigen&action= .

Auf einen Bericht in der WELT vom 15. 12. 1008 http://www.welt.de/welt_print/article2878248/Das-schwache-Geschlecht.html schrieb Prof. E-R. Giebler aus Friedrichstadt in der WELT vom 23. 12. 2008 einen Leserbrief, dem der zuständige Redakteur die Überschrift "Die Welt verzwittert" gegeben hat:

Die Verweiblichung der Natur und der Umwelt hat eine stärkere Auswirkung als gedacht und betrifft jetzt auch den Menschen. Die Filtration und/oder Oxygenisierung des Abwassers ist nur eine Aktivität der zweiten Linie. Wichtig ist das Verbot von allen feminisierenden Stoffen. Die Antibabypille, zusammengesetzt aus schwer abbaubaren Gestagen- und Östrogensubstanzen, muss verboten werden. Die tägliche milliardenfache Einnahme dieser Hormone führt über die Urinausscheidung zu dauerhaften Restkonzentrationen in Abwässern, Flüssen, Seen und dem Meer. Neben der Antibabypille gibt es eine Reihe von Substanzen, die als Nebenwirkung bioaktiv, hormonähnlich feminisierend wirken. Profitmaximierung, Bequemlichkeit oder sexuelle Selbstverwirklichung dürfen nicht Anlass dafür sein, dass die Welt verzwittert.

Und 2011 immer noch: Risiken mit Nebenwirkungen

Siehe den Betrag in der Welt vom 28. 04. 2011: http://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article13285065/Risiken-mit-Nebenwirkungen.html 

Aus dem Beitrag:

"Beide Fälle werfen ein Schlaglicht auf die Kontrazeptiva-Marketingkampagnen der Pharma-Riesen. Die Hersteller lassen fast nichts unversucht, um die Verhütungsmittel als Lifestyle-Medikamente anzupreisen, und dabei Bedenken von Patientinnen wie Gynäkologen über mögliche Nebenwirkungen der Pillen der neuesten Generation zu zerstreuen. Bayer wurde gar wegen irreführender Werbung in den USA schon verpflichtet, für 20 Millionen Dollar Korrektur-Anzeigen zu veröffentlichen."

Und:

"Das Ergebnis der Forscher: Verhütungspillen der neuesten Generation, die das künstliche Gestagen-Hormon Drospirenon enthalten, bringen ein um bis zu dreimal höheres Risiko von Thrombosen mit sich als vergleichbare, ältere Pillen. Besonders fatal für Bayers Verteidigung vor Gericht: Die Forscher der angesehenen Boston University haben in ihrer Studie ausdrücklich Frauen mit Vorerkrankungen oder Risikofaktoren wie Übergewicht ausgeschlossen, um eine Verfälschung der Daten zu vermeiden."


Gerade die Mädchen, die noch das erste Mal vor sich haben, die sollten sich doch einmal das Stichwort Kuscheln und den Brief an eine Jungfrau ansehen - wäre das nicht eine Alternative?

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)

Hier das entsprechende Internet-Stichwort aus medizinischer Sicht. Dabei ist zu bedenken, daß dahinter nicht unbedingt dieselbe ethische Einstellung steht wie hinter basisreligion, zu der diese Seite gehört:

A Med-World
Aktiengesellschaft zur
Darstellung von Medizin
und Gesundheit im
Internet.

http://www.m-ww.de/sexualitaet_fortpflanzung/verhuetung/index.html