HARRY POTTER ist eine um das Jahr 2001 bekannte Kunstmärchenfigur. Die entsprechenden Bücher und schließlich ein Film sind zumindest eine Art "Spiegelbild" der Zeit: Was wird gerade gut gefunden, was halten Zeitgenossen für so sinnvoll, daß sie es ihren Kindern zu lesen geben, wie wird diese Literatur kritisiert oder verteidigt? 

Dazu hier zunächst ein Leserbrief und die entsprechende Antwort eines Mitarbeiters der WELT vom 28.11.2001. Nicht zuletzt erfahren wir auch kurz, um was es geht. Im Anschluß dann der Kommentar von basisreligion:

Harry Potter ist nicht gut wegen der Grausamkeiten

Zu: „Pottermania in Deutschland“; WELT vom 23. November 2001

Ich vermag den Rummel um Harry Potter und die darin verbreiteten Grausamkeiten nicht gutheißen. Die 29jährige Erzieherin Petra Porwel hält den Film überhaupt nicht geeignet für Kinder ab 6 Jahren und meint: „Es gab Szenen, die waren so drastisch, dass sogar ich richtig zurückgeschreckt bin." Diese Aussage wird zwar von einem Reporter sogleich relativiert: „Kindermärchen sind doch auch sehr grausam", doch ist dies kein Argument. Wenn Kindermärchen schlecht sind, weil sie grausam sind, dann kann Harry Potter nicht gut sein durch Grausamkeiten. Der Gymnasiallehrer Klaus Berger schreibt (email: info@factum-magazin.ch) : „Von Band 1 bis Band 4 ist eine Steigerung der magischen Inhalte festzustellen. Der vierte Band ist bis jetzt der Höhepunkt schwarz-magischer Scheußlichkeiten. Band 1 ist dagegen vergleichsweise harmlos." Mit Harry Potter verführen wir die Jugend dazu, gegen Grausamkeiten abzustumpfen und zugleich öffnen wir sie für eine Scheinwelt, in der Geister und Dämonen eine große Rolle spielen. So lehren wir der Jugend, Probleme nicht durch Freundlichkeit und Realitätsbezogenheit, sondern durch übersinnliche (siehe Übersinnliches) Kräfte zu lösen. Dies ist ein gefährlicher Irrweg. Er öffnet dem Spiritismus die Tür in die Kinderherzen. Es gibt wesentlich bessere und ungefährlichere Bücher und Filme, darüber sollte sich auch jeder Vertreiber Gedanken machen!  Helmut Fürst, per e-mail

Die Antwort

Also gut, ich versuche einmal, mir jene Gedanken zu machen, zu denen Herr Fürst uns auffordert. Weit zurück gehend auf der Suche nach hoffentlich „ungefährlichen" Stoffen lande ich als erstes beim Alten Testament. Ehrwürdige Texte. Moses, im Babyalter ausgesetzt und den Fluss hinunter treibend, in ungewisse Zukunft - eine sehr „realitätsbezogene", aber ganz und gar „unfreundliche" Geschichte. Isaak, den Abraham, der Vater, auf dem Altar abzuschlachten gewillt ist: kein Stoff fürs kindliche Gemüt. Und was sagt uns das schreckliche Dunkel im Bauche des Wals, in dem sich Jonas wieder findet? Aber vielleicht geht es im Neuen Testament etwas ungefährlicher zu. Nicht unbedingt. Kann man sich etwas Grausameres vorstellen als den Bethleheminischen Kindermord, ausgeheckt, damit Herodes sich beruhigt fühlen darf, den Verheißenen, - salopp gesprochen - erwischt zu haben? Und wie ist das mit den minutiösen Einzelheiten des Wegs zum Kalvarienberg, an Grausamkeiten; bis hin zur Kreuzigung, nicht zu überbieten?

Jedem dieser Beispiele folgt ein „happy end": Moses wird gerettet und darf sein Volk schließlich aus der Gefangenschaft führen; Abraham wird umgestimmt zur Abkehr von finsteren Praktiken; Jonas findet den Weg ins Freie; auf die Folter des Karfreitag folgt die Erlösung des Ostermorgens. Auch große Kinderbuchwerke, Grimms Märchen allen voran, beruhen auf dem Prinzip der Erlösung. Am Leitfaden der Liebe findet die Welt ihre Hoffnung. So auch Harry Potter. Die Liebe der ermordeten Mutter, auch die Freundschaft eines Hagrid oder eines Albus Dumbledore, ist für ihn, den Waisen - und für die Leser - der tröstende Rekurs in allen Gefährdungen. Es ist der eigentlich siegreiche Zauber. Ich finde nur eine Verführung in diesen Büchern: Die Verführung, sich der. Hoffnung anheimzugeben, dass die condition humaine doch noch ihr gutes Ende nehmen könnte. Zu diesem „Spiritismus" bekenne ich mich gerne.                                                Thomas Kielinger

Kritische Anmerkungen von basisreligion:

Wie die schöpferische Energie unserer Jugend für eine bessere Welt verpufft

Herr Fürst hat teilweise recht, und dort, wo er recht hat, ist es vermutlich sogar noch viel schlimmer, als er schreibt!

Das Problem ist allerdings, ob das alles auf Harry Potter überhaupt zutrifft, denn ich habe die Bücher nicht gelesen und den Film nicht gesehen. Der Leser mag das entscheiden! Ich habe jedenfalls solche und solche Stimmen gehört.

Zunächst einmal: Es ist schon ärgerlich, wie die WELT eine eher nebensächliche und vielleicht wirklich etwas überholte Einstellung, nämlich von wegen der Grausamkeit, zur Überschrift macht. Ob Grausamkeit für Kinder wirklich so problematisch ist, ist umstritten. 

Ein viel wichtigeres Anliegen von Herrn Fürst, das er auch ausführlicher behandelt, war doch, daß Kinder durch Literatur, in der Geister und Dämonen eine große Rolle spielen, zu einer Scheinwelt erzogen werden, so daß ihnen später das Werkzeug fehlt, die realen Probleme dieser Welt sachgerecht und erfolgreich anzugehen. Ob dieser Vorwurf allerdings auf Harry Potter zutrifft?

Au falle Fälle: Stimmt das denn mit der Scheinwelt nicht? Ist nicht Tatsache, daß wir heute weder im Kleinen noch im Großen das Problem des Bösen im Griff haben? Wo können wir denn heute Kinder unbeaufsichtigt zur Schule gehen lassen, wo ist denn das Drogenproblem gelöst, wo das Problem der Jugendkriminalität, wo haben denn junge Menschen Konzepte für ihr Lebensglück - nicht zuletzt gibt es in England (dem Heimatland Harry Potters!) wohl die höchste Rate an Minderjährigenschwangerschaften in Europa, und es wird wohl niemand behaupten, daß eine solche Schwangerschaft wirkliches Lebensglück bedeutet? Sind das denn wirklich alles Sozialfälle? Wieso passiert das alles auch in Familien, die gewiß nicht "asozial" sind? Und wenn solche Probleme gelöst werden, dann mit Kondomen und Verhütungsmitteln - ob das denn wirklich so tolle Lösungen sind? Und wo gibt es denn wirkliche Liebe, wirkliche Partnerschaften, wirklich harmonische Ehen? Psychologen haben doch festgestellt, daß neun von zehn Ehen keine wirklichen Liebespartnerschaften sind, sondern allenfalls mehr oder weniger gutes soziales Zusammenleben! (Natürlich, es ist nicht gleich alles "böse", was nicht "gut" ist...) Und in der großen Politik: Offensichtlich können weder die einen noch die anderen sachlich aufeinander zugehen, zuerst benutzen die einen die Flugzeuge als lebende Bomben, dann werfen die anderen ihre Bomben dagegen... Das entspricht dann auch wieder dem, was in den Köpfen unserer jungen Menschen herumspukt, wenn das Gespräch auf Verbrechen kommt: Zumeist fehlt denen jegliche realistische schöpferische Phantasie, um auf etwas anderes als auf Gewalt etwa in der Form des Rufs nach Todesstrafe zu kommen!

Das hat zwar alles gewiß nichts direkt mit Harry Potter zu tun, doch es ist der Stil unserer Zeit: Wir vergeuden unsere menschliche Veranlagung zu strategischem Denken, in dieser Welt etwas besser zu machen, in Scheinwelten, die nichts mit der wirklichen Welt zu tun haben - und in der wirklichen Welt fehlt uns dann das Instrumentarium. Wenn wir einen Auszubildenden immer nur im Sandkasten Burgen bauen lernen lassen, wird er nie zum Eisenbahncomputerspezialisten werden, der Schaltungen und Programme entwickelt, damit Züge nicht zusammenstoßen und entgleisen... Die Phantasie und der Idealismus, schöne Sandburgen zu bauen, haben leider eben nichts mit der Phantasie zu tun, funktionierende Schaltungen und Programme für die Eisenbahn zu entwickeln! Ob es so tröstlich ist, wenn sich ein solcher "Chaot" irgendwann einmal mit seiner früheren Sandkastenromantik tröstet? In den praktischen Dingen des Lebens ist uns das alles längst klar, daß das so nicht geht, wieso eigentlich nicht in den geistig-moralischen Dingen? (Siehe auch Realitätsbewußtsein!)

Und zu den Beispielen von Herrn Kielinger aus Bibel und Märchen: Die hinken doch alle! Ich kann natürlich Herrn Kielinger nicht anlasten, daß er noch nie in neuere theologische Literatur geschaut hat (schon das Wörterbuch des Christentums aus dem Orbis Verlag hätte gereicht), doch sollte derjenige, der sich auf solche Geschichten beruft, wie die von Abraham und Isaak, schon ein wenig Ahnung von den religionshistorischen Zusammenhängen haben. Bei dieser Geschichte geht es nämlich nicht um einen grausamen und psychopathischen Gott, sondern sie schildert, wie ein Vater, der zunächst an Sohnes- oder eben  Menschenopfer für grausame Götter glaubt, sich schließlich zu einem liebenden neuen Vater bekehrt, der gerade diese Opfer nicht mehr will, sondern die Vater-Sohnes-Liebe. Und das ist dann nicht mehr eine Geschichte von einer Scheinerlösung, sondern von einer Veränderung der Realität! Typische Scheinlösungen wären vielleicht gewesen, wenn Abraham seinen Sohn Isaak doch umgebracht hätte, doch wenn dieser dann allerdings durch Zauber wieder lebendig geworden wäre - oder wenn Vater und Sohn einmal später im Jenseits fröhliches Wiedersehen feierten. Und so oder so ähnlich ist das auch mit den anderen von Ihnen erwähnten biblischen Geschehnissen.  

Wenn unsere christlichen Kirchen das bisweilen auch heute noch nicht so lehren, so spricht das gegen diejenigen, die diese Geschichten in Richtung (für unsere Realität unwirksame) Scheinlösungen verzerren, jedoch nicht gegen die biblischen Geschichten selbst. 

Es bleibt dabei: Mit Lösungen in der Scheinwelt eines Wasserglases (vielleicht auch à la Harry Potter)  werden wir nie für die wirklichen Kämpfe in unserer realen Welt fit werden noch sie beeinflussen können - und somit taugt dieses "Kunstmärchen" nicht als Lektüre für die, die wir erziehen wollen. Oder wollen wir am Ende gar nicht wirklich erziehen (siehe Erziehung), wollen wir nur im Sinne üblicher Esablishments manipulieren (siehe Manipulation), damit sich ja nichts ändert? 

Idee des Konzepts www.basisreligion.de  ist es jedenfalls unter anderem, nicht den jungen Menschen unrealistische Flausen in den Kopf zu setzen, sondern die alten Geschichten auf ihren realistischen Hintergrund zu untersuchen, aufzubereiten und für die Veränderung unserer heutigen Zeit zum Guten nutzbar zu machen! Und das soll nicht machbar sein? Natürlich geht das, nach meinen Erfahrungen sind gerade Kinder ganz besonders engagiert, wenn es darum geht, wie sie die wichtigen Dinge ihres wirklichen Lebens in ihre Hände nehmen können - siehe etwa die Seiten Wünsche eines Religionslehrers und Sommerfahrten mit Frankfurter Kindern

Übrigens ganz allgemein: Falls die Jugendlichen irgendwann einmal gewahr werden, daß Figuren wie Harry Potter oder die Verfasser solcher Geschichten nur Hampelmänner sind, mit denen sie von Erwachsenen verblödet werden, könnte ein ganz neues Kapitel der Jugendkultur anbrechen. Wenn das die Welt der Erwachsenen ist, dann legt das eigentlich nur einen Schluß nahe: Wer sich als Jugendlicher von den Erwachsenen wirklich abgrenzen will, muß auf eine solche Literatur verzichten.

Sehr kritische Beiträge zu Harry Potter aus christlicher Sicht finden Sie in der Website www.gnade.de.

Allerdings ist der Vergleich zwischen christlichem Weltbild und Harry-Potter-Weltbild in dieser Website doch etwas krampfig und heuchlerisch: Haben wir mit unseren christlichen Irrationalitäten nicht die Grundlage für solche Begeisterung für Irrationales gelegt? Siehe dazu das Stichwort Satanismus.

Und hier ein Leserbrief an basisreligion vom 28.01.2003 und die Antwort:

Hallo!
Ich möchte etwas über meine Meinung von Harry Potter schreiben, da er in eurem Lexikon nicht gut weggekommen ist.
Ich denke, dass sie die vier Harry Potter-Bände wenn überhaupt nur oberflächlich gelesen haben. Es geht darin nämlich um viel mehr als um einfache Konfliktbewältigung mit Magie. Harry ist fast wie jeder andere Junge. Auch er hat Stress mit seinen Mitschülern, wird von ihnen gehänselt, streitet sich mit seinen besten Freunden, muss schwierige Aufgaben bewältigen und das geht nicht, indem er einmal "Simsalabim" sagt und alles ist in Ordnung. Er muss zunächst einmal viel lernen, um überhaupt zaubern zu lernen. Und dann ist es auch noch etwas anderes, das alles im Alltag anzuwenden.
Um nicht zu doll auszuschweifen schreibe ich es etwas allgemeiner: Die Welt, wie sie in Harry Potter beschrieben ist, ist fast wie unsere Welt, nur etwas verzerrt. Und dass das Buch für Kinder nicht geeignet ist stimmt keineswegs! Es ist zwar teilweise etwas brutal, aber es endet meistens gut, bis in Band 3 gewinnt stets das Gute, was allerdings in der Realität auch nicht so ist, deshalb kehrt in Band 4 das Böse zurück, Harry aber überlebt. Meiner Meinung nach werden Kinder viel zu sehr unterschätzt. Das liegt wohl daran, dass sich Erwachsene zu schlecht an ihre eigene Kindheit erinnern können. Meine eigene liegt erst ein paar Jahre zurück, deshalb erinnere ich mich noch besser daran. Das Leben ist einfach hart und man muss Kinder schön früh darauf vorbereiten, da sie später sonst nicht mehr damit umgehen können. Außerdem denke ich, dass keines der Kinder, die Harry Potter gelesen haben, dadurch dem Okkultismus verfallen ist. Wofür sind Bücher denn da? Dafür, dass man zeitweise in eine andere Welt flüchten kann. Zeitweise. So schlau sind selbst Kinder, dass sie ihre Traumwelt und die Realität unterscheiden können. Kaum ein Roman berichtet von wahren Ereignissen. Wenn sie deshalb Harry Potter als negativ einstufen müssten sie das mit (fast) allen Büchern tun.
Informieren sie sich bitte demnächst besser über die Dinge, die sie kritisieren!
MfG
A. T
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Antwort: Liebe A..., wie oben gesagt, es geht nicht um die Brutalität usw. Kinder werden da wirklich unterschätzt, das ist auch meine Meinung. Für mich ist das Problem vielleicht das des "Deus ex machina" (des "Gottes aus der Maschine"), den es im alten griechischen Theater gab: Wenn der Mensch sich in eine ausweglose Situation hineingeritten hat und nicht mehr weiter weiß, dann kommt plötzlich von irgendwoher eine wunderbare göttliche Rettung. Und ich finde es gefährlich, wenn Kinder sozusagen beruhigt werden, daß es tatsächlich so etwas wie diese wunderbare Rettung gibt. Vielleicht bin ich hier geschädigt: Im Bekanntenkreis haben zwei Schwestern ihre Eltern geradezu böswilligst verleumdet (beim Jugendamt, sie gingen sogar lieber in ein Heim usw., jedenfalls haben sie alle Brücken nach Hause abgebrochen). Ganz offensichtlich stimmen die Verleumdungen nicht (so auch vom Gericht festgestellt, das sich sehr genau befaßt hat, ich kann mir das auch nicht vorstellen, auch nicht ein Freund, der Spezialist in solchen Sachen ist). Wir alle können uns das Verhalten der Mädchens nicht erklären. Ich erinnere mich jedoch, daß die ältere von beiden mir, als sie 12 war, Michael Endes "Wunschpunsch" zu lesen gab, von dem sie begeistert war. Das wäre für mich die Lösung des merkwürdigen und chaotischen Verhaltens zumindest des einen Mädchens: Es gibt da also Böse (Erwachsene?) und wenn man beim Kampf gegen sie nicht mehr weiter weiß, kommt der Papst Silvester, der alles wieder in Ordnung bringt. Und das gibt es in der Wirklichkeit wohl nicht.

Das Konzept basisreligion setzt sich für eine Menschenkenntnis ein, die üblichen problematischen Dinge vorherzusehen und sich auf die üblichen riskanten Abenteuer gar nicht erst einzulassen. Und dabei geht es nur mit rechten Dingen zu! Damit ist das eine reale Möglichkeit, das Leben zu bewältigen.

Überhaupt: Die Ausführungen zu Harry Potter in dieser Website können nur von diesem Konzept her gesehen werden!

Trotzdem: Ich habe mich sehr über Deine (Ihre) Reaktion gefreut! Alles Gute!

Ich bin auch zu einer weiteren Diskussion bereit! Nur keine Angst!

Beste Grüße

M.P.

Den weiteren Briefwechsel siehe unter Mädchen!

Und aus noch einem Leserbrief (Juni 1011), es ging darum, dass es schließlich doch immer wieder Lösungen a la "deus ex machina" gibt, wenn es also dann doch wieder wundersame Ereignisse gibt, wie ich sie in den Filmen gesehen habe:

Und noch mal „Harry Potter“: „Deus ex machina“ ist ein „Ausdruck (…) für jede durch plötzliche, unmotiviert eintretende Ereignisse, Personen oder außenstehende Mächte bewirkte Lösung eines Konflikts“ (sagt sogar das zumeist unwissenschaftliche Wikipedia). Also selbst wenn er mit übersinnlichen Fähigkeiten „durch die Lüfte saust“; er löst seine Konflikte nicht durch eine außenstehende Macht, in etwa Zauberei, die seine Probleme für ihn löst, sondern durch seine nichtmagischen Fähigkeiten und Entscheidungen. Also kein deus ex machina! (Aber die Filme bringen das natürlich nicht gut rüber, doch Sie wissen ja, das Buch ist normalerweise immer besser als der Film…)

Die folgende Kritik möchte ich auch zitieren:

Abschließend möchte ich Ihnen noch nahelegen, sich nicht über Populärliteratur zu äußern, wenn Sie keine Ahnung davon haben, denn ich als Germanistikstudent habe auch Harry Potter gelesen und es geht eben nicht um Verzauberung, sondern um Freundschaft, Selbstopfer und den Kampf gegen Unterdrückung und ist wegen diesen, übrigens urjesuanischen, Motiven, ebenso wie Ihr Ansatz, so populär.


 (Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)