ZUSAMMENFASSUNG FÜR DIE PRESSE

Diees Zusammenfassung ist noch in Bearbeitung - zusammen mit einem freien Journalisten, der auf basisreligion im Internet gestoßen ist.

Der Verfasser Michael Preuschoff verneint vehement, dass es sich bei der Botschaft Jesu um eine Theologie handelt, denn damit wären die, die das behaupten, nicht besser als die Pharisäer zur Zeit Jesu. Ihm geht es vielmehr um einen Religionsunterricht im Internet für das praktische Leben, insesondere für die Liebe, auf der Basis des historischen Jesus.

Seit etwa zweihundert Jahren gibt es vor allem von protestantischer Seite auf der Suche nach dem authentischen Jesus eine Leben-Jesu-Forschung. Jedenfalls war danach der "historische" oder "authentische Jesus" ("historischer" oder "authentischer Jesus" sind Fachausdrücke der Theologen) gewiss nicht so, wie wir ihn aus der Bibel oder von der Kirche kennen. Der bekannte Urwaldarzt Albert Schweitzer - er war auch ein bedeutender Theologe - meinte dazu, dass wir den authentischen Jesus auch gar nicht herausbekommen könnten, weil jeder Theologe letzten Endes immer nur sein eigenes Bild in diese Schlüsselperson der Bibel hineinprojiziert, eine objektive Erkenntnis sei daher wohl von vornherein unmöglich.

Kriminologischer Ansatz

Der Religionslehrer P. - zuletzt an einer Berufsschule tätig - gibt sich nun damit nicht zufrieden. Denn wenn Schweitzer damit Recht hätte, hieße das ja, dass wir höchstwahrscheinlich unsere Gläubigen belügen. Immerhin kam P. auf eine pfiffigen Gedankengang: Das Problem ist für ihn zunächst einmal das typische Gelehrtenmilieu der Theologen, aus dem sie einfach nicht hinauskommen. "Wir müssen", so Religionslehrer P., "einmal solche Leute befragen, die zu dem Milieu der Menschen gehören, mit denen Jesus damals zu tun hatte, also die an den "Zäunen und Wegrändern" oder eben die "Sünder und Zöllner". Und dann müssen wir uns einmal in der Gegend umsehen, in der Jesus lehrte und wirkte. Aller Wahrscheinlichkeit gibt es regionale Besonderheiten, die auch heute noch aktuell sind - vor allem wenn es auch noch entsprechende Hinweise in der Botschaft der Bibel gibt. Religionslehrer P. erklärte nun einem Nachbarn, der schon mal Kontakt mit solchen Leuten hatte, also durchaus auch mit Zuhältern aus dem Rotlichtmilieu, die damalige Situation der Frauen, dass es nämlich Sex nur in einer Ehe oder eben im Rahmen der Prostitution gab, und auch die damalige Gesetzeslage, nach der eine Frau wegen außerehelichen Sexes die Todesstrafe bekam, wenn sie von zwei Zeugen auf frischer Tat ertappt wurde und dass ledige Frauen gesteinigt und verheiratete Frauen erdrosselt wurden, dass es sich also bei der Frau, die da im Johannesevanglium gesteinigt werden sollte, hächstwahrscheinich um eine Prostituierte handelte. Und da hat ihm dieser Nachbar auf den Kopf zugesagt, dass es sich bei dieser biblischen Erzählung  eigentlich nur um eine Abrechungsgeschichte aus dem Rotlichtmilieu handeln konnte: Hier sollte ganz offensichtlich - aus welchen Gründen auch immer - eine Frau bestraft werden, die sich nicht verhalten hatte, wie es ihre Zuhälter wünschten. Und diese Bestrafung sollte gleichzeitig als Abschreckung für die anderen Frauen dienen, was sie erwartete, wenn sie eben auch nicht kuschten. So sei das jedenfalls immer in solchen Kreisen... Ach ja, die Steinigung für Ehebruch - und eigentlich nur für Frauen - gibt es ja auch heute noch bisweilen in dieser Gegend der Welt, in der Jesus damals lehrte und wirkte... Wenn wir also einmal etwas über die Umwelt Jesu etwas Konkretes lesen wollen, dann schauen wir doch einmal in die türkische oder vorderorientalische Frauenliteratur, also etwa in ein Buch von Necla Kelek? Oder er verweist auch auf das Buch von Raymonda Tawil "Mein Gefängnis hat viel Mauern", das ein Frauenleben, hier ein gutbürgerliches, in haargenau der Gegend schildert, in der Jesus lebte. Das also ist der Hintergrund, der auch vor 2000 Jahren derselbe gewesen sein dürfte.

Und - um wieder auf die Bestrafung der Frau bei Johannes 8 zu kommen - da war - die Folgerung des Religionslehrers P. - nun dieser Handwerkersohn Jesus dazwischengekommen und hatte sofort gemerkt, was gespielt wurde. Die von ihm nun überrumpelten angeblich so moralischen "Steiniger" waren in Wirklichkeit also gar nicht so moralisch sondern ein ganz ausgebufftes Zuhälterpack. Die Frau mussten sie nun laufen lassen, doch sie überlegten nun, wie sie jetzt eben diesen störenden Jesus beiseite schaffen konnten. Und bei ihren Beziehungen zur damaligen Justiz gelang es ihnen, eine Verurteilung mit einer Kreuzigung mit an den Haaren herbeigezogenen Anschuldigungen zu arrangieren. Das dürfte also der Hintergrund für den bekannten Justizmord an Jesus sein. Und da dieser nun wirklich nicht mit Bestrafung und Tod rechnete (oder doch?),  informierte er gerade die armen Leute über die Zusammenhänge, wie sie moralisch ausgebeutet wurden und wie eine bessere Welt der Freiheit von all dieser Ausbeutung und damit der Liebe aussehen könnte - wir nennen das heute die Predigt Jesu gegen die Sünde und gegen die Heuchler und für die Liebe und für das Reich Gottes. Denn die Wohlhabenden konnten natürlich ihre Frauen und Töchter in der Öffentlichkeit unter Schleier verstecken und ansonsten in ihren Häusern einschliessen, während die Frauen und Töchter der Armen mit zum Lebensunterhalt beitragen mussten und so auch ungeschützt in der Öffentlichkeit waren. Und hier konnten sie sehr gut von den von ihren eingeschlossenen Frauen gelangweilten Wohlhabenden mit der Masche der Zweizeugenregelung zur Prostitution erpresst werden - und das muss also damals auch gang und gäbe gewesen sein... Und dass diese Theorie mit der Zweizeugenerpressung nicht weit hergeholt ist, kennen wir aus einer anderen Erzählung der Bibel, der berühmten Geschichte von der schönen Susanna im Anhang des Buches Daniel, jedenfalls klagt dieser Daniel am Schluss einen dieser scheinheiligen Ankläger an: "So seid ihr schon immer mit den Töchtern Israels umgegangen, und sie waren intim mit euch aus Furcht!" Religionslehrer P. empfiehlt diese wohl älteste Kriminalgeschichte unbedingt zur Lektüre: "Da haben Sie einmal einen Eindruck, was damals so los war - und was in unserer üblichen religiösen Erziehung immer vertuscht wird!"

Frei für eine Religion der Emanzipation und der Freiheit

Religionslehrer P. sieht nun massive Parallelen zu unserer heutigen Zeit. Der ganze Sittenverfall heute, und dabei dreht es ich ja nicht um irgendeine Belanglosigkeit, ist nämlich die Ursache für das ganze sexuelle Durcheinander, das keineswegs eine Befreiung ist, und viele Ängste mit sich bringt, und Verachtung und Ausbeutung, Herrschaft und Unterdrückung bis hin zu und Hass und sogar Kriminalität, ist sozusagen hausgemacht und hat die Ursache in einem Verfall unseres christlichen Glaubens. Wir gehen üblicherweise davon aus, dass die Medien und die ganze anonyme Inustriegesellschaft so übermächtig sind, dass alle Gutwilligen und dabei gerade die christlichen Kirchen mit ihrem Engagement einfach ohnmöchtig sind. Religionslehrer P. fragt nun: "Tun wir wirklich alles, was möglich ist?" Und er kommt zu dem Ergebnis: Keinesfalls und im Gegenteil! Unsere ganze Pädagogik und dabei vor allem unsere christliche Religion ist sogar noch in höchstem Maße kontraproduktiv - zumindest im Hinblick auf die wirkliche Moral für junge Leute: "Das sind alles typische Priesterreligionen, in denen es ja gar nicht um wirkliche Moral geht, sondern seit jeher viel mehr um Macht und den Religionen vor allem um das Geschäft mit all den Versprechungen und auch mit der Vergebung! Und diese heutigen christlichen Priesterreligionen sind nicht besser als die zur Zeit Jesu! Was wir auch heute brauchen, ist eine Religion für die Menschen!"

Religionslehrer P. wird dabei durchaus konkret: Er erzählt, wie er schon mal seine Schüler gefragt hat, ob sie schon jemals in ihrem Leben nackt und unbeschwert mit anderen an einem schönen Strand herumgetollt hätten und ob ihnen die ganze anerzogene Sittsamkeit und Scham, die das ihnen verhindert und verdorben hat, jemals geholfen hätte. Sie seien doch völlig anders zu ihrem ersten Sex gekommen und dabei auch noch vielfach zu ihren frustrierenden Liebesbeziehungen... Und um die zu vermeiden, hätte ihnen doch viel mehr eine sinnvolle Menschenkenntnis geholfen, doch die hatte man ihnen nicht beigebracht. Von den Schülern hat er da nie Widerspruch gehört... Ach, solche Menschenkenntnis sei doch gar nicht möglich, wenden hier allerdings seine "erwachsenen" Kritiker ein! Religionslehrer P. bringt nun eine Verbindung von Nacktheit und Menschenkenntnis: "Erfahrungemäß kommt es zumindest zu den ersten unnötigen Liebesbeziehungen holterdipolter. Junge Leute meinen nun, die müssten sein und landen im allgemeinen bei den Falschen, bisweilen sogar bei regelrechten Fließbandjungfrauenknackern, jedenfalls bei Mänern, die die Beziehung doch nicht so richtig ernst nehmen und in ihr vor allem einen mehr oder weniger lustigen Zeitvertreib sehen." P. empfiehlt nun, um das alles in vernünftige Bahnen zu lenken, eine "Phase der Ästhetik", wie er es nennt: Die jungen Leute müssten erst einmal eine unbeschwerte und unschuldige Nacktheit sowohl mit Kameraden des eigenen Geschlechts als auch mit denen des anderen Geschlechts anstreben - am besten auch noch in freier Natur, eben so richtig natürlich und unschuldig. Und erfahrungsgemäß würden sie sich darüber dann viel mehr Gedanken machen, zumindest, wenn das allles nicht in einer leibfeindlichen und verklemmten Erziehung verpönt würde, und das könnte dann alles zu der Menschenkenntnis und Geduld anspornen und zu dem Verständnis von Ehre und Harmonie, die für eine funktionierende Partnerschaft nun einmal Voraussetzung sind. Doch dafür sind ensprechende Information und eine Erziehung zu wirklicher Freiheit und Emanzipation erforderlich, die natürlich schon früher beginnen muss, alles ein Horror für unsere etablierte Pädagogik und Religion! Die lassen doch alles auf sich zukommen und verteilen hinterher Kondome oder vertrösten auf ein besseres und glücklicheres Leben nach dem Tod!

Preuschoff: Wir müssen uns einmal bewusst machen, was es heißt, wenn wir etwa den jungen Mädchen beibringen, das sie beim Sex Kondome verwenden sollen. Das heißt doch, dass wir sie von vornherein für geil und dumm und unfähig für eine Moral der Menschenkenntnis und der Liebe und der Partnerschaft halten, sie sind ohnehin nicht zu bändigen, also sollen sie wenigstens Kondome benutzen, damit sie nicht noch Geschlechtskrankheitenmultiplikatoren werden oder auch mit ungewollten Schwangerschaften am Ende noch dem Steuerzahler zur Last fallen. Wir geben uns noch nicht einmal die Mühe für eine Pädagogik, die von einem moralischen Bewusstsein der Mädchen und von ihrer Intelligenz ausgeht, dass sie Liebe und Partnerschaft von vornherein bewusst anstreben und ereichen können.

"Abgesehen von dem Verfall unserer Gesellschaft ist das alles vor allem auch eine ausgesprochene Dekadenz unseres christlichen Glaubens", so Religionslehrer P.: "Was wir den Menschen bieten, ist nicht viel besser als das, was auch alle sonstigen götzendienerischen Religionen der Menschheit ihren Gläubigen bieten: Irgendein starres und weltfernes dogmatisches Konzept, was man alles zu glauben habe, und mit vielen Kosten verbundene Versprechungen und Vertröstungen... Die Botschaft des wirklichen Jesus sei das alles jedenfalls nicht gewesen...

Eine Änderung ist möglich!

Das wird im allgemeinen angezweifelt. Doch Religionslehrer P. ist optimistisch: "Wir haben heute beste Voraussetzungen für eine Änderung! Auf der einen Seite wollen zwar viele Menschen, die ihre Probleme haben, sich zwar nicht mehr selbst ändern, was könnten sie denn auch oft noch tun, doch sie wären druchaus offen für eine alternative Erziehung ihrer Kinder. Doch sie sehen einfach keine Möglichkeiten dafür. Was wäre nun, wenn wir ihnen Alternativen aufzeigen? Und das ist der Ansatz für Religionslehrer P.! Alternativen aufzeigen, unsere heutige Leibfeindlichkeit (und die haben wir trotz aller angeblichen Unverklemmtheit, wozu brauchen wir etwa Badehosen und Bikinis..) bewusst machen, Information geben über die Hintergründe von Religion und Psychologie. Und die etablierten Institutionen, die so etwas in der Vergangeneit immer blockiert heben, sind heute nicht mehr ganz so mächtig: Es gibt vor allem auch das Internet, ein für wirkliche Änderungen noch weitgehend unentdecktes Medium - und dafür hat Religionslehrer P. sein Engagement sozusagen optimiert. Wer jedenfalls heute irgendetwas in Richtung Religion und Moral sucht, stößt unweigerlich auf seine Website Basisreligion! 

Religionslehrer P. sieht gerade für unseren christlichen Glauben die Chance für eine Erneuerung, die aber ganz neue Wege gehen müsste. Und er hat dafür ein plausibles Gleichnis:

Nehmen wir einmal an, die Firma Mercedes hat aus irgendwelchen Gründen eine Monopolstellung beim Autogeschäft und nutzt diese weidlich aus. Am Schluss fabriziert sie nur noch irgendwelche zwar schöne aber letztlich fahruntauglichen Blechkisten und zwingt sie mit allerlei unsinnigen Behauptungen und Versprechungen für viel Geld den Kunden auf – und diese machen mit, weil sie - in einer firmeneigenen Schule - zum Glauben erzogen worden sind, dass so eine Blechkiste zu ihrem Glück gehört und weil sie einfach keine Alternativen kennen (schließlich ist die ja auch nicht so lebensgefährlich wie eine "fahrtaugliche Blechkiste"!). Und natürlich ist „Mercedes“ gegen eine vernünftige Fahrschule und gegen vernünftiges technisches Denken der Kunden (also gegen eine „Erziehung zur Freiheit“), denn dann würden die Kunden ihr Produkt nicht mehr haben wollen…

Haben nicht auch alle unsere Religionen so ein Quasimonopol, denn eine echte Chance der Gläubigen zum Wechsel zum „Vernünftigen“ gibt es ja nicht? Was wäre also, wenn wir Christen diese Quasimonopole durchbrechen und damit anfangen, nicht zum Glauben an „unser Monopol“ zu erziehen sondern zu „gutem Fahren und zu technischem Sachverstand“ - oder eben zu einer bewussten Lebensgestaltung? Und dann könnten „wir“ unser ausgereiftes „Produkt“ - nämlich die Botschaft Jesu - anbieten! (Natürlich müssten wir noch etwas daran tun, denn zur Zeit ähnelt unser Glauben noch einer zwar schönen doch unbeweglichen Blechkiste… Aber wir haben wenigstens das Potential – die anderen nie!)

Warum also nicht von Kind an eine Sakramentenkatechese mit dem Ziel einer christlichen Freiheit und einer christlichen Emanzipation statt eines christlichen An-etwas-Glaubens? Und vermutlich war das in der frühen Kirche genau der Ansatz, die Sakramente lassen sich bei näherem Hinsehen jedenfalls viel besser als Eckpunkte freiheitlicher Lebenskonzepte deuten! Eine Erziehung zu einem Glauben (vor allem an  irgendwelche merkwürdigen "Glaubenswahrheiten" oder besser "Opfer des Verstandes", auf Lateinisch sacrificia intellectus) kann man dagegen auch sehr gut als Verfallserscheinung sehen…

Vorerst ist eine solche Katechese noch ziemlich undenkbar, denn die Kirchenleute sind zur Zeit alle noch dogmenorientiert und nicht sachorientiert, doch das kann sich ja ändern... Schon der bedeutende katholische Theologe Karl Rahner hatte einmal gesagt, dass es nicht nur eine Dognementstehungsgeschichte gegeben hat, sondern dass es einmal auch eine Dogmenvergessensgeschichte geben könnte...

"Und", vielleicht geht eine Umsetzung von allem in die Praxis auch einmal ganz schnell: "Wenn einmal eine Gemeinde - und es muss gar nicht einmal eine katholische sein"  (P. hat auch sehr gute Beziehungen zur evangelischen Kirche) - "ein entsprechendes Projekt startet,  könnte das sehr schnell einen "positven Erdrutsch" auslösen. P. ist überzeugt, dass die Zeit jedenfalls dafür reif ist. P., der inzwischen nach dem Entzug seiner Lehrerlaubnis in Rente ist, ist jedenfalls bereit, sich dabei zu engagieren - natürlich würde er in Anbetracht der Brisanz des Ganzen dabei immer die Assistenz von einer integren Kommunionmutter akzeptieren, wie etwa die Laienhelfern in der kirchlichen Kinderkatechese heißen.

Bis dahin wirkt er eben im Internet und er hat schon - ganz allein aus eigener Kraft, wie er sich freut und worauf er stolz ist - schon über 6000 Besucher pro Woche - und auch sehr viel positives Feedback (und kaum negatives). So schreibt ihm etwa eine 17jährige Schülerin - ausdrücklich, um ihm Mut zu machen: "Das einzige, was ich schade finde, ist, dass solche Texte, wie auf Ihrer Seite, kaum irgendwo zu finden sind. Ich habe viel auf der Seite gelesen und verstehe auch nun viel mehr. Als Jugendlicher liest man meistens nur Bravo, ect., wo eigentlich das Gegenteil steht. Ich bin auch ein wenig enttäuscht, dass ich diese Seite so "spät" gefunden habe. Ich würde bestimmt einiges anders machen. In Bravo steht ja immer, dass man Geschlechtsverkehr haben kann, wenn man dazu bereit ist, ... usw... und dass der Durchschnitt der Jugendlichen mit 16 schon "das" gemacht hat. Da denkt man sich ja gleich, dass es ganz normal ist! Das dachte ich auch früher, aber seit ich Ihre Seite gefunden habe denke ich das nicht mehr."

Doch es gibt auch jungen Menschen, die ihn "vorher" fragen...

Die Website basisreligion.de beteht im Wesentlichen aus vier "Büchern", einem umfangreichen Wörterbuch Glauben-Leben-Moral (zuerst einmal vernünftige Information über Religion und Moral, denn zur Freiheit und Emanzipation gehört nun einmal auch Information!), einem Buch "Vertrauliche Gespräche" (nach der Vorlage des bedeutenden Humanisten Erasmus von Rotterdam), einem Jesuskriminaldrama (zu der Erzählung der Bibel von "Jesus und der Sünderin" geht es hier auch um die Vorgeschichte) und ein "Buch" mit über vierzig Berichten von seinen alternativen Fahrten in alle Welt, angefangen von der Fahrt mit Frankfurter Kindern in den Bayrischen Wald und nach Österreich bis hin zu Fahrten mit Flugzeug und allen sonstigen Verkehrsmitteln nach Afrika (hier vor allem eine Fahrt mit einem alten Paketwagen durch die Sahara), Amerika und Asien.

Und die Gründe für sein Engagement? 

Es gibt viele. So hatte Religionslehrer P. mitbekommen, wie sein Vater, der Journalist in der Nazizeit war, und andere, etwa ein früherer Direktor von ihm, der einmal in eine Judenerschießung hineingeriet, darunter litten, dass sie etwas wussten und nichts machen konnten. "Auch heute", so P. "geschieht Unrecht, wenn etwa junge Menschen in dem schönsten, was es gibt, nämlich in der Liebe, keine vernünftigen Konzepte entwickelnkönnen und betrogen werden: "Ich habe da entsprechende Gespräche mitbekommen, die ich in dem Buch Vertrauliche Gespräche wiedergegeben habe, ich denke etwa an das Gespräch 2 mit einem Jungfrauenknacker und das Gespräch 40, wo sich ein 12jähriges Mädchen wundert, warum einen niemand über so etwas informiert. Und wenn also jemand sieht, dass er etwas machen kann und aber nichts macht, dann ist er gewiss schlimmer als die alten Leute von damals, denn diese konnten nun wirklich nichts machen. Denn heute kann man nun einmal etwas machen!" (Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)

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