SCHÖNHEITSOPERATION. Über so etwas wie Fettabsaugen möchte ich hier nicht reden, zumal ich den jeweiligen Hintergrund nun wirklich nicht kenne. Doch zu den Brustimplantaten bei Frauen:

Wenn ich mir vorstelle, daß solche problematischen Eingriffe Frauen an sich machen lassen, die in ihrer Jugend nie die Phase der Ästhetik erlebt hatten, die damit nie ihre unbeschwerte Unschuld genossen hatten, die mit ihrer Sexualität sozusagen gleich von Tempo 0 auf 200 geprescht waren, dann frage ich mich: Was wäre, wenn sie das alles bewußt erlebt hätten und damit eine organische Entwicklung hin zu wirklicher Partnerschaft von Mann und Frau durchgemacht hätten? Ob sie dann nicht mit ihren "Verwelkungserscheinungen" besser leben könnten, die nun einmal kommen? Denn schließlich wird der Partner ja auch nicht knackiger und wenn eine Frau für ihn eine wirkliche Partnerin ist, dann wird er damit wunderbar leben können. Denn ein Busenidol ist zu ersetzen, eine wirkliche Partnerin nicht!

Es ist übrigens eine etwas unlogische Sache, wie Mädchen und junge Frauen sich ihres Körpers und damit auch ihrer Brüste schämen (siehe Scham) in einer Zeit, in der alles attraktiv ist, und später dann weiß Gott was anstellen, um den Körper wieder attraktiv zu machen. Solche Schönheitsoperationen scheinen ein Nachholbedürfnis auszudrücken - so ähnlich wie die Schamhaarrasur.

Und wenn Sie immer noch Ihrer Schönheit nachhelfen wollen, dann lesen Sie vielleicht auch einmal den Artikel "Umstrittene Götter der Ästhetik" von Judith Abeler in der WELT vom  22. Mai 2003. Die vollständige Url des Artikels ist: http://www.welt.de/data/2003/05/22/99759.html

Und eine entsprechende Arztsuche  www.arzt.de/Arztsuche

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)