SOFT POWER. Der Ausdruck Soft Power wurde durch John Nye, einen Harvard-Professor, etwa Mitte der Neunziger Jahre geprägt, und er bedeutet Einflussnahme nicht durch Gewalt, sondern durch andere Mittel - kulturelle Werte, ideologische Überzeugung, Versuch, durch das eigene Beispiel und durch Hinweis auf allgemein gültige menschliche Werte, andere zu beeinflussen.

Bisher ging es allerdings nur darum, den "American Way of Life" vorzustellen.

Es kam zu weiner bedeutenden Erweiterung des kulturellen Austauschs, Einladungen nach Amerika und in den Westen von jungen Führungskräften aus anderen Ländern. So sind in den letzten Jahren im Rahmen solcher Projekte 7000 junge Russen nach Amerika gekommen, jeodch kaum welche aus arabischen Staaten. Der Grund ist vermutlich, daß Rußland im Grunde zum westlichen Kulturkreis gehört und die Verhältnisse in Rußland damit auch vergleichbar sind mit denen in den U.S.A. Dagegen könnte eine Einladung junger Menschen aus arabischen Ländern eher zum Bumerang werden, die Wertvorstellungen in den beiden Kulturen sind einfach zu unterschiedlich. 

Eine mögliche Lösung dürfte ein Konzept unseres christlichen Glaubens in der Nachfolge des vermutlich historischen Jesus sein!

Denn mit Soft Power könnte man vielleicht heute übersetzen, was er vermutlich unter Frieden und Gewaltlosigkeit verstand. Und wir haben hier eine ungemein wirksamere Waffe selbst gegen den Terrorismus, nicht zuletzt wird hier ja auch bei einem gesunden Egoismus der Menschen angesetzt. Wir hier in den "christlichen Ländern" müssen uns allerdings erst einmal selbst ändern und es vormachen! Siehe auch Utopie!

(Wörterbuch von basisreligion und basisdrama)