Anmerkung zum
Wörterbuch:
www.basisreligion.de: Die Theologie mit dem kriminologischen Ansatz. Sand ins Getriebe des Teufelskreislaufs von Bösartigkeit* - Gleichgültigkeit/Verantwortungslosigkeit - Feigheit - Ignoranz bei den Themen Liebe und Partnerschaft.
Das Buch zur Website "Das Durchblickkonzept für junge Menschen" bestellen Sie bitte beim PS-VERLAG!
Das Buch hat 399 Seiten, davon einige mit Farbildern, es kostet 20,-- €.
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Warum haben Sie diese Website verfasst und das dazugehörige Buch "Das Durchblickkonzept für junge Menschen" geschrieben? basisreligion: Junge Mädchen erzählen mir bisweilen von ihrem ersten Sex und dass sie den nur schrecklich fanden. Und als Grund für dieses Misslingen meine ich zu erkennen, dass sie vorher überhaupt keinen Durchblick hatten, was das seelisch für sie bedeuten würde. Da muss man doch etwas machen, dachte ich, schließlich leiden auch diejenigen Männer, denen es um Liebe und Partnerschaft geht, unter solchen negativen Erfahrungen! Wenn die Mädchen vorher wirklich wüssten, um was es sich da dreht, würden sie den Männern den Vogel zeigen, statt sich von ihnen vögeln zu lassen. Aber sind das nicht pubertäre Probleme, die ganz normal sind und die sich mit der Zeit auswachsen? basisreligion: Ich sehe das völlig anders! Denken wir einmal an unsere ganze Kulturproduktion, an Kino, an Romane, an Theater, an Oper: Uns wir immer wieder vorgeführt, welchen gewaltigen Einfluss das Gelingen der Liebe einerseits und die Zerstörung der Liebe andererseits auf unser ganzes Leben hat. Ich meine, hier wird etwas sehr richtig gesehen. Wenn man also hier etwas änderte... Nennen Sie einmal ein konkretes Beispiel? basisreligion: In den letzten Tagen war ich nach ziemlich genau fünfzig Jahren wieder einmal im Schauspiel „Der Besuch der alten Dame“ von Friedrich Dürrenmatt. Dieses Stück muss mich in meiner Jugend wohl sehr bewegt und geprägt haben. Es geht darin um das Mädchen Klara in dem kleinen Schweizer Städtchen Güllen. Klara hatte eine Liebesbeziehung mit einem Jungen. Doch als sie schwanger wurde, bestach dieser zwei Freunde, als Zeugen vor Gericht auszusagen, dass auch sie Sex mit ihr hatten, damit er nach damaligem Recht die Verantwortung für sie los war. Voller Verzweiflung ging sie dann in Hamburg in die Prostitution, lernte schließlich den Milliardär Zachanassian kennen und heiratete ihn und kam nach seinem Tod in ihr Städtchen zurück und versprach der inzwischen verarmten Gemeinde (sie hatte durch Mittelsmänner alles von Wert aufgekauft und lahm gelegt) eine Milliarde Dollar, jeweils eine Hälfte für die Gemeinde und eine auf alle Bürger verteilt - wenn ihr früherer Freund getötet würde. Es ist in gewisser Weise ein brutales Stück, denn die Leute lehnen zwar moralisch entrüstet den Mord ab, doch kaufen und planen sie auf Pump, inklusive Bürgermeister und Pfarrer und auch seine eigene Frau und seine Tochter, also auf den Tod des früheren Freundes der Klara hin. Und so hält diese den sonst ach so wohlanständigen Menschen ihre Kaputtheit, ihre mickrige und heuchlerische Scheinmoral vor Augen - und so auch der Schriftsteller den Zuschauern. Das ist doch heute alles ganz anders, heute muss doch kein Mädel mehr wegen so einer Affäre in die Prostitution. basisreligion: Ich finde, Sie machen sich das genauso einfach wie die Bürger von Güllen in dem Stück. Dass dieses Mädchen Klara eine Seele hatte, die zutiefst verletzt wurde und dass eine solche Verletzung auch heute noch hinter so manchem „Sex auf Probe“, gerade von Mädchen, steckt, können auch Sie nicht sehen. Ich finde, der Schriftsteller hat hier aber etwas sehr richtig gesehen. Und Sie meinen, da etwas ändern zu können? Da haben Sie sich aber viel vorgenommen. Denn solche Änderungen haben doch schon viele vor hnen versucht und es wurde am Ende alles nur noch schlimmer. Die jungen Leute wollen sich doch vorher gar nicht belehren lassen. basisreligion: Ich sehe das nicht so schwierig. Die jungen Menschen sind doch nicht dumm und unwillig – zumindest nicht von vornherein. Und wie wollen sie nun vorgehen, was ist das Neue bei Ihnen? basisreligion: Ich habe zuerst einmal genauer hingesehen, was die jungen Menschen überhaupt wollen. Und da stellte ich fest: Vor einer harmlosen Nacktheit an einem schönen Strand etwa haben sie panische Angst, obwohl sie sich dabei, selbst wenn sie dabei wirklich unvorsichtig sein sollten, bestenfalls einen Sonnenbrand auf ihrem Po holen. Andererseits den Geschlechtsverkehr, den wollen sie. Doch der bringt nur zu oft schrecklichen Seelenkater, den sie bisweilen auch ihr ganzes Leben nicht mehr so richtig los werden.
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Und was wollen Sie nun da machen? basisreligion: Dass sie erst einmal das Harmlose und Unschuldige genießen, so wie Kinder, so lange die nicht das Gefühl haben, damit anzuecken oder sich lächerlich zu machen. Oh, wenn Sie das schaffen, dann sind Sie gut! Sie meinen also, wenn die Menschen immer und überall nackt herumliefen, wären sie auch moralisch? basisreligion: Mir wird etwas unterstellt, das natürlich völliger Unfug ist und das ich auch nie gesagt habe. Wir laufen ja auch nicht immer und überall in Badehose oder Bikini herum. Doch nennen Sie mir mal sachliche Gründe, warum ich beim Baden Unterwäsche tragen sollte, schließlich sind Badehose und Bikini doch so etwas. Das "Sich-Schämen" gehört nun einmal zum Erwachsensein, das ist doch normal. basisreligion: Das ist eine Behauptung, die einer Kapitulation gleich kommt. Wenn man keine Lösung weiß oder will, dann sagt man, es sei normal, was geschieht. Ich will und kann da einfach nicht mitmachen. Und wie gehen Sie das Thema an? basisreligion: Die Scham macht die jungen Menschen eher verklemmt, aber nicht moralisch. Die Erziehung zur Scham bringt also nur eine Scheinmoral oder einer Ersatzmoral, von einer wirklichen Moral ahnen gerade die jungen Leute nichts. Daher hält diese Moral auch nicht wirklich und wird bei erstbester Gelegenheit über Bord geworfen. Und wie soll Ihrer Meinung nach die Erziehung zu einer „wirklichen Moral“ aussehen? basisreligion: Dass die jungen Menschen lernen, diese Angst vor der Nacktheit, die ja auch Kennzeichen einer Leibfeindlichkeit ist, zu überwinden. Stattdessen sollen sie etwas über die Zusammenhänge von Liebe und Partnerschaft und Sexualität erfahren und wie man üblicherweise reinfällt und wie damit die Sexualität zum Spielplatz für mehr oder weniger kurzfristige und oft einfach nur schale Abenteuer wird. Sie sollen auch die Kennzeichen wahrer Liebe erkennen können, die nach Ewigkeit in der Beziehung drängt.
Und wie sieht Ihre Alternative nun aus? basisreligion: Ganz einfach, zuerst einmal Spaß an unschuldiger Nacktheit! Und solche Nacktheit eröffnet gleichzeitig den Vorteil sinnvoller Menschenkenntnis. Nicht zuletzt würden die jungen Menschen viel genauer hinsehen, wenn sie mit jemandem an einem Strand nackt sein wollen. Für den Sex dagegen reicht doch ein: „Aber ich liebe ihn doch!“ oder ein „Ich will mich endlich befreien von der ganzen Enge und Bevormundung!“ Verlangt man da insbesondere von Männern nicht zu viel? Männer, die keinen Sex wollen, obwohl sie nackt sind, sind doch entweder schwul oder impotent oder gar krank? basisreligion: Wenn das stimmen würde, was da immer wieder in den Köpfen herumspukt, dann müssten ja auch alle Frauenärzte schwul oder impotent oder krank sein. Und das ist doch nun wirklich nicht der Fall. Wir wissen es ja längst auch und gerade von der FKK-Bewegung oder von unseren Sauna-Besuchen: Das mit dem Nacktsein ohne Sex ist Einstellungs- und Gewöhnungssache! Aber kann man sich hier überhaupt gewöhnen, ist da nicht immer auch die „Schwäche der Menschen“? basisreligion: Schauen Sie sich doch mal an, welche Kräfte Jungen entwickeln, wenn sie Fußball spielen, oder auch Erwachsene, wenn sie - völlig freiwillig - Gewalttouren auf die höchsten Berge machen. Und diese Menschen sollen nicht fähig sein, sich zusammen zu nehmen, wenn es um die schönste Sache auf dieser Welt geht: nämlich um wahre Liebe und Partnerschaft mit einem wundervollen Menschen? Sie müssten dieses Ziel allerdings auch richtig erkennen, so wie die Bergsteiger ihren Berg oder die Jungen den Gewinn eines Fußballturniers. basisreligion: Genau, so ist es. Nur diese Ziele werden ihnen bisher verschwiegen, ja: Jede Vorstellung einer großen Liebe wird geradezu lächerlich gemacht. Sie meinen, es ist ein Unterschied, ob man eine Anstrengung freiwillig auf sich nimmt um eines hohen Zieles willen, oder ob man zu der Anstrengung gezwungen wird und keinen Zusammenhang mitt einem Ziel erkennen kann? |
basisreligion: Es ist ein wenig wie bei einer selbst erfüllenden Prophezeiung, wenn man ein Ziel wirklich erreichen will, dann hat man auch die Kräfte dazu. Aber ist das nicht auch wieder langweilig, wenn die Nacktheit nicht mehr so spannend wäre? basisreligion: Die Unterdrückung der Nacktheit bringt immer nur eine kurzfristige und oberflächliche Spannung. Und ohne Ängste vor der Nacktheit wird noch viel mehr möglich, jetzt gehen die sinnvollen Erfahrungen erst richtig los! Doch das alles ist der Stoff des Buches... Sie sind also gegen Sex vor der Ehe? basisreligion: Es geht einfach nicht anders! Und wenn die jungen Menschen erst einmal merken, welche Freiheit, welches Selbstbewusstsein, welche besondere Lebensqualität und auch welches hohe menschliche Niveau das für sie bedeutet, dann werden sie das schon von sich aus wollen und einen Triebverzicht nicht mehr als Belastung empfinden! Und nicht zuletzt: Triebverzicht bedeutet Stress, ganz klar. Doch wenn man´s richtig macht, aktiviert man dadurch Antistresshormone – und die sind im chemischen Aufbau und in der Wirkung wie Drogen. Man kann sich sozusagen selbst unter körpereigene Drogen setzen! Oh, das wäre ja etwas! Doch was hat das alles mit der Religion zu tun? Auf der Rückseite Ihres Buches wird gesagt, dass es den Religionen immer nur um Frauenunterdrückung und Hurerei geht. Ist das nicht etwas hart? basisreligion: Mitnichten!
Der Kardinal von Köln etwa kennt das Konzept
dieses Buchs und lehnt es ab, weil es seiner Meinung nach
„nicht
katholisch“ ist und einen „leichten und bequemen Weg“
weist, wie sich junge
Menschen an die Gebote christlicher Sexualmoral halten können.
Und
ein Pfarrer, dem eine Leserin das Konzept für die
Jugenderziehung in
seiner Gemeinde empfahl, lehnt es ab, weil ihm alles „zu
privat“
ist, da lässt er lieber alles so laufen wie bisher.
Jawohl, „zu
privat“, eine Schülerin von mir hat einmal
geklagt, dass sich
„dafür“ niemand zuständig sieht.
Es ist wie in dem biblischen
Gleichnis vom barmherzigen Samariter: Der Priester und der
Tempeldiener fühlen sich einfach nicht zuständig! Die
sehen stattdessen nur ihren Gottesdienst.
Wie? Gerade der als so erzkonservativ geltende Kölner Kardinal lehnt den Weg einer echten Sexualmoral ab, weil er nicht katholisch und bequem sein könnte? Einmal angenommen, es gäbe einen solchen bequemen Weg für junge Leute, wäre das nicht schon unmoralisch, ihnen diesen Weg zu verschweigen? basisreligion: Sie sagen es! Und solche Unmoral entspricht auf alle Fälle nie und nimmer der Nachfolge Jesu, in der sich die Kirchenleute so gerne sehen. Es gibt längst Forschungen zum geschichtlichen Jesus, der war genau aus solchen Gründen mit den Autoritäten seiner damaligen jüdischen Religion in Konflikt geraten, in der es ja auch nicht mehr um Moral- sondern nur noch um Glaubensregeln ging, wir würden heute sagen um Dogmen. Früher wollte die Kirche ja wohl lieber, dass die Menschen Sünder sind, ihre Sünden jedoch bereuen und dafür mit Geld bezahlen. basisreligion: Genauso ist es im Prinzip auch heute noch, an der Theologie der Kirche hat sich jedenfalls nichts wirklich geändert. Wie es möglich ist, dass gerade junge Menschen die „Sünden“ erst gar nicht begehen und dann auch noch Spaß an einer hohen Sexualmoral haben, ist den Religionen nicht nur unvorstellbar sondern sogar direkt ein Gräuel: Denn dann hätten sie ja keinen mehr, den sie trösten und dem sie ein besseres Jenseits versprechen können. Und damit hätten sie auch keine Macht mehr über enttäuschte und sündige Menschen. Und ist solches Verhalten nicht purer Machismo, den insbesondere ein junges Mädchen rechtzeitig durchschauen sollte, um nicht darauf reinzufallen und schließlich dann auch noch ein Rädchen im System zu werden? So langsam verstehe ich den Namen „Das Durchblickkonzept für junge Menschen“. Doch etwas anderes: An dem Blitzen in Ihren Augen meine ich zu erkennen, dass Sie Spaß an Ihrem Engagement haben. basisreligion: Ja, warum denn nicht? Ist der eigene Spaß denn nicht die Voraussetzung, dass etwas gut wird? Das Gespräch führte die junge Kunststudentin, die auch die Titelseite des Buchs entworfen hat.
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Gliederung der Website www.basisreligion.de :
1. (virtuelles) Buch:
Basiswörterbuch/Stichwortverzeichnis Leben-Moral-Glauben
(theologisch,
ethisch, psychologisch und lebensnah)
2. (virtuelles) Buch: Jesuskriminaldrama:
Jesus und die Sünderin (Insiderwissen aus dem Gottesstaat z. Zt. Jesu)
3.
(virtuelles) Buch: Vertrauliche Gespräche: Heutige junge Leute
unterhalten sich
(Gespräche mit "Insidern")
4.
(virtuelles) Buch: Alternative Reisen in alle Welt des Verfassers und
Webmasters
Einführung in das Konzept basisreligion für "Normalverbraucher": Tutorial.
Einführung für Theologen und theologisch Interessierte: Kriminologischer Ansatz und basistheologie.
Einführung für Praktiker: Pferdeflüsterer.
Möglicher Einstieg: Die Lüge von der sexuellen Selbstbestimmung der Mädchen...
Und für Eltern von Kindern im Kindergartenalter: Was die heiligen Drei Könige mit dem Nacktkindergarten von Duisburg zu tun haben.
Lieber Kybernaut! Ich freue mich, dass Sie die Seite basisreligion gefunden haben und ich hoffe, Sie erfahren einen Gewinn. Denn viele haben bei der Konzeption dieser Seite geholfen, so dass ich als Verfasser eigentlich nur der Organisator bin. Und wenn ich allein an meinen Berufsschulreligionsunterricht denke, was habe ich als Lehrer nicht dabei alles gelernt! - Da vieles in dieser Website sozusagen neu recherchiert ist, weise ich ausdrücklich darauf hin, dass zum richtigen Verständnis des Einzelstichworts bisweilen das Verständnis des Gesamtzusammenhangs nötig ist. Folgen Sie daher bitte den entsprechenden Verweisen („Links“)! Ihr***Cyberspacereligionslehrer
Anmerkungen: Seit über 200 Jahren haben wir bei uns in Mitteleuropa die Aufklärung mit der entsprechenden Religionskritik. Wir haben Karl Marx und Sigmund Freud hinter uns (man muss ja nicht gleich deren Lösungen übernehmen, doch an der Kritik ist ja wohl etwas dran!). Und wir haben inzwischen - auch und gerade nach kirchlicher Forschung - eine wissenschaftliche Bibelkritik mit einer kritischen Leben-Jesu-Forschung. Doch all das hat nichts genützt: Obwohl den christlichen Kirchen längst die Menschen in Scharen davon laufen und sich schon Kinder über die christlichen Glaubensinhalte lustig machen - den unschuldigen Kindern und dem dummen Volk mit seinem Bildzeitungsniveau erzählt man immer noch dieselben alten Geschichten oder besser Mythen und Legenden einer typischen Volksreligion, weil das angeblich zum christlichen Glauben gehört und die Leute es so wollen.
In dieser Website finden Sie einmal ein ausgereiftes, konsequentes, psychologisch fundiertes und in den entscheidenden Punkten auch erprobtes Konzept von kompetenter Seite, das auf dem historischen Jesus beruht. Es geht nämlich sehr wohl anders - und wie!
Ich möchte Sie allerdings darauf hinweisen, dass sich - wenn man den kriminologischen Ansatz konsequent weiterverfolgt - einiges ändert! Denn dann ist einiges Übliche nicht mehr Sinn...
Dazu gehört auch: Die Aufklärung von einigen populären Irrtümern! Nur zwei davon:
Das größte Geheimnis aller Patriarchate (oder eben aller Macho-Gesellschaften) gegenüber den Mädchen: Warum wird denen wohl nichts darüber erzählt, dass sie in ihrer Scheide überhaupt keine Nervenzellen haben?
Was dieser Häuserbauer Jesus vor 2000 Jahren aufdeckte und breit trat – und warum er sterben musste...
Näheres zu diesen Irrtümern.
Früheres Buch des Verfassers für seine Schüler (1987): Glaube ohne Aberglauben.