Sie sind hier in einem Stichwort des 
Online-Wörterbuchs von www.basisreligion.de und von www.michael-preuschoff.de.

Das Christentum, so wie wir es kennen, ist mehr oder weniger eine typische spätantike Mysterienreligion, die vermutlich geschickte jüdisch-buddhistische Mönche in der Spätantike aus den damaligen Religionen zusammengebastelt haben, um einen Buddhismus für den Westen zu schaffen. Mit dem wirklichen oder - wie Theologen sagen - dem geschichtlichen oder historischen Jesus hat das alles nur ganz wenig oder eben fast nichts zu tun.

Der wirkliche Jesus war wohl weniger Religionsstifter, sondern eher Politiker im Kleinen: Die Beziehungen Mann-Frau waren zu seiner Zeit aus unserer heutigen Sicht katastrophal, Frauen galten als dumm und nicht bildbar und wurden verschachert als Sex-, Gebär- und Arbeitsmaschinen, Liebe und Partnerschaft gab es nur in Ausnahmefällen.

Und hier etwas zu ändern - gegen die Heuchler, gegen den Missbrauch der Sexualität (= gegen die Sünde), für die Liebe - war sein Anliegen. Doch das hätte die Macho-Gesellschaft seiner Zeit total auf den Kopf gestellt, und das war nicht so recht vorstellbar und schon gar nicht erwünscht. Daher musste er sterben. Und nach seinem Tod wurde von seinem Anliegen abgelenkt, indem man sein Anliegen vergaß - und aus dem, was noch bekannt war, die Mysterienreligion machte, wie wir sie heute kennen.