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Kommt die "traditionelle Sexualmoral" (dass also Sex in die Ehe gehört) wieder in Mode? Und damit auch die romantische Liebe?
Jetzt allerdings von einer aufgeweckten Lebensklugheit her?

Und kurz zu unserer Religion: Zur Zeit dieses "wandernden Häuserbauers aus Nazareth" (Jesus) muss wohl ein übler und alles durchdringender und schließlich sogar krimineller Machismo geherrscht haben. Dadurch war eine Lebensklugheit beim Thema "Liebe" weitestgehend unmöglich. Jesus muss dem auf die Spur gekommen sein. Er hatte sich auch noch erdreistet, hier etwas ändern zu wollen. Doch das wollte niemand wirklich, also wurde er aus dem Weg geräumt. Und das will auch heute niemand, also wird sein Anliegen totgeschwiegen oder es wird eine Allerweltsjenseitsreligion draus gemacht, die niemandem weh tut.

Dazu einige Gedankensplitter:

Daher hier: Moral in Kombination mit paradiesischer Nacktheit, eine natürliche, also echte (Sexual-) Moral vom Geist her ohne Enge und Leibfeindlichkeit!


Also: ZUERST EINMAL EIN KONZEPT "SPASS MIT UNSCHULDIGEN PARADIESERLEBNISSEN"!


Und keine Angst: Diejenigen jungen Menschen, die eine echte Moral verinnerlicht haben, wissen schon, wie sie mit der Nacktheit vernünftig umgehen. So auch die überaus positive Erfahrung des Webmasters mit seiner (Pflege-)Tochter.

Das waren auch die Ideale des Malers Lucas Cranach (1472-1553), eines Freundes Martin Luthers (1483-1546), denn sie sind zeitlos und geradezu ultramodern und der Hintergrund dieses Online-Lexikons!

(Anmerkung: Martin Luther war letztlich typischer Theologe und ein Kind von mittelalterlichem Religionsverständnis, das im Grunde heute niemanden mehr interessiert. Dagegen war der Maler Lucas Cranach Humanist - seine Bilder über das Ideal der Liebe und von ihrem Missbrauch zeugen von seiner zeitlosen Humanität oder eben Menschlichkeit.)

"Lucretia", ein beliebtes Motiv von Lucas Cranach d. Ä. und Inbegriff einer hohen (Sexual-)Moral. Lucretia beging Selbstmord, weil sie mit der Schande einer Vergewaltigung nicht leben wollte.


Das Anliegen dieser Website ist also: "FÜR eine natürliche Sexualmoral aus Le­bens­klugheit und Ehrgefühl – OHNE künstliche Verschlimmbesserungen.

Konkret: Sex gehört in die Ehe, also kein Sex vor der Ehe – aber durchaus Spaß und Selbst­bewusstsein mit der Nacktheit (natürlich nur dort, wo es passt).

Dazu einige Thesen dieser Website:

Die alte Spielregel", das Sex in die Ehe gehört, hat doch einiges für sich: Die Natur hat es nun einmal so vorgesehen, dass der Spaß am Geschlechtsver­kehr doch mit der Möglichkeit der Fruchtbarkeit gekoppelt ist. Und das heißt doch, dass dieser Verkehr so richtig frei und mit voller Entspannung eigentlich nur dort geschehen kann, wo auch eine Schwangerschaft akzeptiert ist, das heißt also inner­halb einer festen Partnerschaft oder eben innerhalb einer Familie. Der spanische Philosoph Ortega y Gasset (1883 - 1955), der eigentlich nichts mit Religion und Kirche zu tun hat, meint sogar, dass die intensivs­te geschlechtliche Liebe dort ist, wo sie sich auch „materialisie­ren“ kann, wo also ganz ausdrücklich das Werden eines Kindes ge­wünscht ist. Die voreheliche Enthaltsamkeit ist also sozusagen eine Spielregel der Natur oder auch, weil sie so grundsätzlich ist oder zumindest sein sollte, eine göttliche Spielregel. Wenn wir hier nun meinen, die Möglichkeit der Schwangerschaft mit Kondomen und Pillen auszuschließen, weil wir ihn etwa vor der Ehe praktizie­ren wollen, dann kann das auch so gesehen werden, dass wir der Natur – oder eben auch Gott – ins Handwerk pfuschen. Und inzwischen haben wir ja doch genügend Erfahrungen, dass jede Pfuscherei in dieser Richtung nicht nur keine gute Lösung ist, son­dern dass wir damit sogar die Einheit von Mensch und Natur letzt­lich zerstören.

Aber wieso hat dann diese „Spielregel kein Sex vor der Ehe“ einen so schlechten Ruf bekommen, so dass es heute schon weitest­ge­hend als krank und anormal gilt, wenn jemand zu ihr steht?

Ganz einfach: Weil die Pädagogik dieser „Spielregel“ so hilflos und unprofessionell ist. Also Mut zu Experimenten!